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Universität der Künste Berlin

Fakultät Gestaltung
Studiengang Architektur

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Studiengang Architektur
155. Schinkel-Wettbewerb 2010 - Neue Alte Mitte in Berlin - 2 Preise für UdK Teams

13.03.2010 - 22.03.2010

Anerkennungspreis Städtebau

Alessa Hansen, Claudia Müller, Elisa Wienecke

Aus der Niederschrift der Jury:
Ausgehend von der Frage nach der heutigen Bedeutung und Identität des Wettbewerbsgebiets inter-pretieren die Verfasser das Marx-Engels-Forum als „Diele“, in Ergän-zung zum Pariser Platz als „gute Stube“ und dem Gendarmenmarkt als „Salon“ der Stadt. Eine Diele als Visitenkarte, als Verteiler und Antichambre der umliegenden, als „Zimmer“ bezeichneten Quar-tiere. Die städtebauliche Struktur benutzt die historischen Parzellen-grenzen als Folie, auf deren Grund-lage sich ein neuer Stadtraum ent-wickeln soll, von der Bebauung ausgesparte ehemalige Blöcke bilden neue öffentliche Räume, die auf das veränderte städtebau-liche Umfeld reagieren. Aus dieser Raumtypologie ergibt sich eine Überlagerung von Reminiszen-zen an historische Strukturen mit neuen Besetzungen, urbaner Dich-te und angenehmer Weite – eine überraschende Mischung aus Arti-fizialität und Selbstverständlichkeit. Damit bewegt sich die Arbeit in ei-nem Spannungsfeld zwischen Re-konstruktion und neuer Definition, indem sie zwar die historische Situation aufgreift und als Muster der Neuplanung unterlegt, diese jedoch umcodiert und mit einem aktuellen städtebaulichen Ansatz kombiniert, der ein flexibles Re-gelwerk anstelle eines festgelegten Masterplans vorschlägt.

  | Dokumentation_SW_2010_13.pdf |

15.03.2010 - 22.03.2010

Anerkennungspreis Landschaftsarchitektur

Hans Christian von Bülow, Cornelius Voß

Aus der Niederschrift der Jury:
Die Arbeit „Vier Zimmer für Berlin“ knüpft an die Berliner Grünräume mit Baumachsen an. Diese Achsen benötigen ergänzende Stadtplätze und rahmende Gebäude. Entsprechend der Plätze entlang der Allee “Unter den Linden” reihen sich die Plätze nördlich der Spree entlang Platanenbändern. Die Plätze sind wichtigen Orten zugeordnet: Der erste Platz mit Cafés und Shops liegt an der Spree. Der zweite Platz mit Rathausforum ist in das grüne Band integriert und wird an der Westseite durch ein 3,5-geschossiges Bürgerhaus mit Volkshochschuleinrichtung gefasst. Marienkirche und Fernsehturm erhalten eigene städtische Räume, der Platz am Fernsehturm wird durch einen ,5-geschossigen Abschlussriegel mit Gastronomie ergänzt. Der Raum vor der Marienkirche wird abgesenkt. Die gesamte Platzanlage ist begehbar. Die Jury bedauert die Aufhebung der historischen Spandauer Straße und den Abriss der Erschließungsbauten des Fernsehturmes. Sie vermisst zudem eine detaillierte Ausarbeitung der Plätze. Die Abfolge lichter offener Plätze und verschatteter Bereiche unter dem Baumdach aber wird positiv bewertet. Die Platzaufreihung an dem Platanenband wird als zukunftsträchtige Ergänzung zwischen Pariser Platz und Alexanderplatz gelesen.

  | Dokumentation_SW_2010_19.pdf |

Berufungsvorträge „Digitales und Experimentelles Entwerfen“

20.04.2010 - 21.04.2010

Dienstag, 20. April 2010
9.00 Uhr Dipl.-Ing. Dirk Bayer, Kaiserslautern
10.00 Uhr Dr.-Ing. Oliver Tessmann, Frankfurt a. Main
11.00 Uhr Dr.-Ing. Kai Strehlke, Zürich
12.00 Uhr Dipl.-Ing. Asterios Agkathidis, Frankfurt a. Main

Mittwoch, 21. April 2010
9.00 Uhr Dipl.-Ing. Steffen Lemmerzahl, Zürich
10.00 Uhr Dipl.-Ing. Norbert Palz, Berlin
11.00 Uhr Dipl.-Ing. Wolfram Putz, Berlin
12.00 Uhr Prof. Dr.-Ing. Daniel Lordick, Berlin


Fakultät Gestaltung, Institut Achitektur und Städtebau, Hardenbergstaße 33, R310