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Der künstlerisch-wissenschaftliche Studiengang wird getragen durch das Institut für Architektur und Städtebau (Prof. Arets, Prof. Dr. Ing. Gengnagel, Prof. Götz, Gast-Prof. Grazioli, Prof. Krischanitz, Prof. Dr. Ing. Nytsch-Geusen, Prof. Ranner, Prof. Florian Riegler, Prof. Enrique Sobejano und durch das Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung (Prof. Dr. Bollé, Prof. Dr. Hauser).
Beschreibung des Studiengangs
Der Studiengang Architektur an der UdK hat darin sein spezifisches Profil, dass künstlerische und wissenschaftliche Inhalte und Methoden nicht additiv nebeneinander stehen, sondern integrativ miteinander verbunden sind. Der Studiengang verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, in dem vom künstlerischen Entwurf aus die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der einzelnen Fachgebiete erlernt, angeeignet und vertieft werden. Die Entwurfsbereiche Städtebau, Stadtplanung und Architektur werden integriert gelehrt, was ihrer zunehmenden Vernetzung in den beruflichen Tätigkeitsfeldern entspricht. Die Forschung wird in die Lehre des Studiengangs ebenso einbezogen wie die Berufspraxis und ein weites Spektrum gesellschaftlicher Fragen, die das Bauen und Wohnen betreffen.
Die Forschungstätigkeiten am Studiengang Architektur betreffen entwurfstheoretische, planerische, baukonstruktive und ingenieurswissenschaftliche Themen, die im direkten Bezug zum gebauten Objekt stehen. Einen gemeinsamen Ansatz dieser Einzelthemen bildet hierbei die Entwicklung nachhaltiger Gebäudekonzepte, welche zu einem minimalen Ressourceneinsatz an Material und Energie, verbunden mit langen Nutzungsdauern im Gebäudelebenszyklus führen sollen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind Themen mit einem theoretischen, historischen oder kulturellen Architekturbezug. Neben Fragen der Architekturgeschichte befassen sich diese theoretischen Forschungsarbeiten mit den kulturellen und künstlerischen Aspekten in den Entwurfs- und Planungsprozessen der Architektur.
Aufbau des Studiengangs
Im Zentrum des Studiengangs Architektur steht der künstlerische Entwurf; nach vorbereitender Vermittlung der Grundlagen bildet die Projektarbeit den Schwerpunkt des Studiums. Die Lehre fächert sich in dieser Fokussierung auf in die Arbeitsfelder Bild und Raum, Planen und Entwerfen, Konstruktion und Technologie, Theorie und Geschichte. Sie strukturieren die vier Prüfungsbereiche (Bildnerisches Gestalten, Planungsmethoden, Baukonstruktion, Geschichte und Gesellschaft) in Grund- und Hauptstudium. Der Studiengang umfasst ein berufspraktisches Semester mit Begleitseminar und anschließendem Praxisprojekt; im Wahlpflichtbereich des Hauptstudiums gehören studiengangs- und fakultätsübergreifende Veranstaltungen zum Lehrplan.
In der Integration von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre befähigt der Studiengang Architektur an der UdK die Studierenden, im Beruf als Generalisten und als Experten zu agieren. Die Vermittlung fundierter Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Teildisziplinen ermöglicht es den Absolventen, komplexe Entscheidungsprozesse zu überblicken, zu beurteilen, zu entwickeln und zu steuern. Das weit differenzierte und flexibel strukturierte Lehrangebot bereitet darauf vor, gesellschaftliche Prozesse und Bedürfnisse in ihrer ständigen Veränderung aufzunehmen und verantwortungsvoll mitzugestalten. In allen Aspekten des Studiums lernen die Studierenden, ganzheitliche, nachhaltige und individuelle Konzepte zu entwickeln und fundiert zu verantworten.
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