Projekte | Aktuell
Abschlusspräsentation Baumgartenwettbewerb

05.11.2012 - 14.05.2013

18:45h: Johannes Arolt, Jochen Jürgensen - R 151 19:30h: Tobias Benjamin Bosse, Pola Buske - Quergalerie im EG 20:15h: Peter Behrbohm, Markus Buehler - voraussichtlich ebenfalls Quergalerie im EG

| Prof. Dr. Susanne Hauser |

Baumgartenstipendium 2012

15.10.2012 - 05.11.2012

Das Thema des Studierendenwettbewerbs Baumgartenstipendum 2012 lautet: »Das Gegenteil ist genauso falsch!«, ein Zitat von Thomas Stangl. Eingereicht werden können Projektvorschläge, die das vorgegebene Thema aufgreifen und sich im weiteren Sinne mit gesellschaftsbezogenen Fragen der Architektur befassen. Es bestehen keinerlei Begrenzungen in der Wahl der Medien, das Projekt kann als Text, Graphik, Audio, Video oder in anderer Form präsentiert werden. Die Abgabe der Projektvorschläge erfolgt anonym. Jeder Vorschlag ist mit einem Motto zu versehen. Die Verfassererklärung, versehen mit Name, Adresse, Telefonnummer und Email-Adresse sowie Bankverbindung und Unterschrift ist in einem separaten Umschlag einzureichen, der mit demselben Motto gekennzeichnet ist.

Abgabe der Projektvorschläge: 5.11.2012, 10.00-12.00h, Ha33, R 340

http://www.arch.udk-berlin.de/projects/foundation/

15.10.2012 - 16.02.2013

Produktion von 10 Kurzfilmen a 5min für ARTE

Transdiziplinäres Projekt in Kooperation

Prof. Lisa Meier (UdK)

Emily Atef (dffb)

Bodo Knapheide (dffb)

und Unterstützung durch Alexandra Ranner (UdK)

BLOCK EINS 5. bis 16. November zweiwöchiger Workshop mit 10 Gastvorträgen

BLOCK ZWEI 19. bis 30. November Stoffentwicklung und Auswahl

BLOCK DREI 3. bis 14. Dezember Drehbuchentwicklung und Abnahme durch ARTE

BLOCK VIER 17. Dezember bis 25. Januar 2013 Drehvorbereitung

BLOCK FÜNF ab 26. Januar Dreh

Freies Projekt

Leistungen Projekt / Kombipaket

Betreuung Christoph Gengnagel / André Sternitzke

| Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel |

Projekt Hauptstudium Sommersemester 2012

16.04.2012 - 09.07.2012

Einleitung
In Verbindung mit der Ausstellung “Kultur:Stadt”, die für den Frühling 2013 in Berlin geplant ist, hat unser Lehrstuhl eine Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste begonnen, um sich mit den Themen der Ausstellung auseinander zu setzen. Die Kuratoren der Ausstellung und des Programms in der Akademie haben “Kultur:Stadt” als eine kritische Fragestellung konzipiert, um die Rolle zeitgenössischer Architektur- und Kunstprojekte mit dem Ziel der Umnutzung existierender Gebäude und leerer Grundstücke in der Stadt zu erforschen. In den letzten Jahren haben sich mehrere erfolgreiche Initiativen in verschiedenen Ländern mit Bauwerken für Kultur- und Kunstinstitutionen beschäftigt, welche die urbane und architektonische Qualität eines Ortes positiv beeinflussen können.

Das Projekt für das Sommersemester im Hauptstudium wird sich auf die Beziehungen von Musik, Raum und Architektur konzentrieren, angewandt auf ein Grundstück in Berlin. Ein neues Gebäude für ein Sound-Space Center soll auf den landschaftlichen und urbanen Kontext reagieren und damit einen Vorschlag machen, wie ein Ort und dessen Umgebung positiv verändert werden können.

Ziel dieses Kurses ist es, das Projekt als einen Prozess zu verstehen, vom Konzept über das Experimentieren, der Konstruktion der Stadt, bis hin zur Verbindung zwischen der Musik und dem architektonischen Raum selbst.

Die erste eher experimentelle Aufgabe besteht in einer Interpretation eines elektronischen Musikstückes eines zeitgenössischen Künstlers in Form eines Videos.

Das zweite Projekt wird dieses räumliche Konzept für einen spezifischen Ort übersetzen, in diesem Fall ein urbaner Kontext in Berlin-Friedrichshain. Das Programm eines zeitgenössischesSound-Space Center wird die Elemente Experimentieren, neue Technologien, Räumlichkeitenund Ausstellung miteinander verbinden.


Projekt SS Hs.01 Image / Sound / Space

Zielsetzung
Eine experimentelle Interpretation eines elektronischen Musikstückes als Video. Das Projekt soll die Beziehung zwischen Architektur und Musik, bzw. Raum und Ton erforschen.

Aufgabe
Ein Musikstück eines Zeitgenössischen Komponisten soll als Video interpretiert werden. Es soll an / in einem existierenden Ort / Gebäude in Berlin gefilmt sein. Jedes Team aus zwei Studenten soll sowohl den Ort als auch die Technik und die konzeptuellen Ideen des Films selber wählen. 

Projekt SS Hs.02 Sound / Space Centre

Zielsetzung
Ton, Zeit und Raum sollen auf der Basis ihrer Transformation in eine architektonische Intervention in der Stadt erforscht werden. Das Projekt konzentriert sich auf die Rolle zeitgenössischer Architektur in Bezug auf die Erneuerung einer existierenden städtischen Leerstelle.

Aufgabe
Ein Sound-Space Center für Produktion, Forschung, Kommunikation und Aufführung elektronischer Musik in Berlin-Friedrichshain. Es soll als ein experimentelles Kulturhaus gedacht werden, das in Beziehung zu umgebenden Raum und Infrastruktur steht. 

| Prof. Enrique Sobejano |

CAMPO TORINO

12.04.2012 - 13.07.2012

Entwurfsprojekt als Kooperation von:

Prof. Regine Leibinger, Fachgebiet Baukonstruktion und Entwerfen, TU Berlin
Prof. Christoph Gengnagel, Fachgebiet Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung, UdK Berlin
Prof. Jörg Stollmann, Entwerfen von Hochbauten einschl. städtebauliches Entwerfen, TU Berlin

Der Torino FC ist der kleine Lokalrivale der „alten Dame“ Juventus Turin. Auch er ist ein Traditionsverein und schaut auf eine glorreiche Vergangenheit zurück. In den 40er Jahren gewann er mit der legendären Mannschaft „Il Grande Torino“ 5 Meistertitel. Diese Mannschaft verunglückte 1949 tragisch. Der Verein hat danach nie mehr zu alter Blüte zurückgefunden.
Der alte Spielort des Vereins war das Stadio Filadelfia, eine teilüberdachte Stahlbetonkonstruktion aus dem Jahr 1926. Das Stadion wurde vor kurzem wegen Baufälligkeit abgerissen. Seitdem haben sich die Anhänger des Vereins mehrfach darum bemüht, das Stadion wiederaufzubauen. Aufgabe ist es, hier ein neues, relativ kleines Stadion zu entwerfen.
Turin mit seiner Tradition von konstruktionsbetonter Architektur wird als Rahmen und Vorbild dienen. Im Rahmen einer Exkursion (10.-13.05.) werden Stadt, Grundstück und im Besonderen die Bauten von Guarini, Nervi und Mollino besichtigt.

| Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel |

Wilhelm-von-Humboldt Schule

11.04.2012 - 11.07.2012

Für die Wilhelm-von-Humboldt Gemeinschaftsschule im Stadtteil Prenzlauer Berg soll eine Erweiterung für die Sekundarstufe II (Jahrgang 11 bis 13) geplant werden. Hierfür müssen die bestehenden und teilweise denkmalgeschützten Gebäude von 1916 und 1959 baulich ergänzt werden. Ziel ist es, neue Lernräume für das Konzept der gebundenen Ganztagsschule mit ihrem jahrgangs- und fächerübergreifenden Angebot zu entwickeln.

Betreuung:Mittwochs 11.00 bis 16.00 Uhr, Raum 312

Einführung Donnerstag, 12. April 2012, 10.00 Uhr

Prof. Florian Riegler 
WM Eveline Jürgens 
WM Jeanne-Francoise Fischer 

| Prof. Florian Riegler |

College for Life Sciences Berlin

11.04.2012 - 11.07.2012

Projektbeschreibung: http://tinyurl.com/life-science-berlin

| Prof. Norbert Palz |

ABSTRACT CITY 8: Wohnen Morgen?

11.04.2012 - 10.07.2012

In Zusammenarbeit mit der Senatsbaudirektorin von Berlin, Hon. Prof. Regula Lüscher

Die Behausungsfrage ist wohl die älteste und wesentlichste Architekturfrage überhaupt. Immer wieder, speziell in Zeiten wesentlicher Umbrüche- egal ob sozialen, demografischen oder technischen Ursprungs- wird sie neu gestellt. Die Werkbundsiedlungen der 1920er Jahre und die „Wohnen Morgen“ Programme der 1960er Jahre waren wichtige Impulsgeber für eine Weiterentwicklung neuer, visionärer Wohnbautypologien. Seit den 1960er Jahren hat sich in Sachen Wohntypologien verblüffend wenig getan. Änderungen der Familien- und Lebensstrukturen, die Problematik eines sehr großen älter werdenden Bevölkerungsanteils und den damit verbundenen Wohnanforderungen und vor allem die Verwischung der Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten durch die neuen digitalen Möglichkeiten haben noch keine spürbaren Auswirkungen in der gebauten Wohnwirklichkeit hinterlassen.


Was bedeutet also „Wohnen“ 2012?

Wie groß muss eine Wohnung sein, welche Struktur muß sie haben?

Wie flexibel muß sie sein und wie wird sie zukunftsfähig?

„Nur eine große Wohnung ist eine schöne Wohnung“, sagt Jean Nouvel. Aber was genau macht eine Wohnung groß?


Ausgehend von der Analyse der erwähnten Wohnmodelle entwickeln wir eine, dem 21.Jahrhundert adäquate Wohntypologie.

Eine Maximalkubatur von 50 x 25 x 25 Meter (lxbxh) steht als abstrakter „Baublock“ zur Verfügung, der soweit ausgehöhlt werden soll, bis eine sinnvoll erschlossene, gut belichtete und qualitätvoll bewohnbare Struktur übrig bleibt. Es sind 3.000 m2 Bruttogeschossfläche zu erreichen. Belichtungen sind nur ins Innere des Blocks zulässig.

In einem zweiten Bearbeitungsschritt sollen die Einzelstrukturen zu einem urbanen Viertel verdichtet werden.



12 REFERATSTHEMEN ZUR AUFGABENSTELLUNG

Atelier 5 mit Schwerpunkt Hangsiedlung Halen

Roland Rainer mit Schwerpunkt Puchenau

Werkbundsiedlung Stuttgart mit Schwerpunkt Le Corbusier

Werkbundsiedlung Wien mit Schwerpunkt Raumplan (A.Loos)

Österreichische Wohnbauforschung, wohnen morgen

| Prof. Bettina Götz |

Werkstoff Raum 2/6 - Kunstmuseum Danzig

10.04.2012 - 11.07.2012

Warum Danzig als kultureller Kontext?

„Es war einmal eine Stadt, die hatte (unter anderen) einen Vorort Langfuhr. Langfuhr war so groß und so klein, dass alles was sich auf dieser Welt ereignet oder ereignen könnte, sich in Langfuhr ereignete oder ereignen hätte können.“Günther Grass

Was Günther Grass an Danzig interessiert, unabhängig davon, dass es auch seine Geburtsstadt ist, ist die Stadt Danzig als Abbild der Welt. Danzig ist nachgerade prädestiniert, um zu fragen: was ist eine Stadt ? Einen Haufen Steine mit vielen Menschen ? Eine von Menschen erbaute Erinnerungslandschaft - ein Raum der Symbole? Die einzigartige Geschichte mit paradigmatischem Charakter, die durch das Zusammentreffen von Deutschen und Polen, die weltoffene Lage, Ausbruch des 2. Weltkrieges und die fast vollständige Zerstörung 1945 durch die Russen geprägt ist, macht Danzig zu einem spannenden Modell im Umgang mit Tradition, Rekonstruktion und Kontinuität. Danzig blieb in den Bewohnern erhalten und erwachte erneut zum Leben.  Die glanzvolle Wiederaufbauarbeit der Polen sucht ihresgleichen und ist verständlich nach einer leidvollen demütigenden Zeit der Unterdrückung. Wie sehr ist das neue Danzig erdacht, wie sehr ist es Kontinuität? Ist es eher in der Erinnerung versteinert?Das Verharren der Stadt in einem Zustand, der an das Insekt in Bernstein gegossen erinnert, taugt zur touristischen Attraktion und schafft einen gewissen Kern zur lokalen Identität.  Doch eine moderne Stadt lebt auch von Kontrasten. Neben der pittoresken Altstadt wurde 1981 die Bewegung Solidarnosc in den Werften Danzigs geboren, die letztlich zur Befreiung Osteuropas vom Sozialismus führte. In der Umgebung Danzigs zeugen die längsten Plattenbauten Europas von dieser Zeit. Der neue Anfang der alten Stadt ist weiterhin eine intellektuelle Herausforderung, die polarisiert und provoziert.  Danzig ist ein Ort, an dem wie selten sonst, deutlich wird, dass eine Stadt eine immer wieder zerrissene historische Kette ist. All die Unterbrechungen, Kehrtwendungen, Umbrüche, Revolutionen und Zerstörungen sollen zum Inhalt einer allgemeindanziger Identität werden.Durch ein schöpferisches Verständnis kann diese ungewöhnliche Mischung aus Gesellschaft und Geschichte eine Chance sein, um für die immer noch klaffenden Wunden eine Architektur zu entwickeln, die nicht nur Fortbestand und Erzählung ist, sondern die Kontraste mehr in den Vordergrund stellt und die Geschichte mit dem Alltag von heute konfrontiert. Die Wahl des Grundstücks inmitten von Danzig, gegenüber dem Speicherkran, dem Wahrzeichen Danzigs, für die Erarbeitung eines Museumsentwurfs für zeitgenössische Kunst ist höchst anspruchsvoll und erfordert die Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte der Stadt. Gleichzeitig muss die Aufgabe des Museums in der heutigen Gesellschaft reflektiert und hinterfragt werden, als Bewahrer des kulturellen Gedächtnisses einer Gesellschaft. Auf der anderen Seite sollte das Museum neben der kontemplativen Kunstbetrachtung ein Forum sein, das durch geeignete Räumlichkeiten die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Diskussion in der Gegenwart anregt und fördert, um eine angemessene und vorwärtsgewandte zukünftige Architektur zu erdenken und zu ermöglichen, die letztlich das Bewusstsein der Bürger spiegelt.

Prof. Gabrielle Hächler und Prof. Andreas Fuhrimann |

ANTWERP UTOPIA

10.04.2012 - 02.07.2012

TOKYO UTOPIA... ANTWERP We will rewrite and discuss the notion of a 'Utopia' while simultaneously investigating the future of the World, which will become one large metropolis, as our global and local societies and their metropolitan areas drastically change due to of current developments. We will focus on Antwerp as a 'battle-ground', and its ability to function as an example for a new Utopian society. . Antwerp has been described as one of the three 'command centers' of the old world. Japan: In 2010 Tokyo was named the second most expensive city for expatriate employees, according to the Mercer and Economist Intelligence Unit cost-of-living surveys, and named the fourth 'Most Livable City' and the world’s 'Most Livable Megalopolis' by Monocle magazine. The 1964 Summer Olympics restructured the city's infrastructure to become the first 3D urban landscape in which the ground floor is one continuous 'carpet'. This event and the subsequent restructuring have had an undeniable impact on 'rethinking' Tokyo, and its striving for a new identity.  Antwerp, at this moment, is one of the most interesting growing City to host our research within, providing opportunities for discussion. We will challenge the idea of a super-modern-metropolis and how it could stimulate a new Utopia in which live/life, production and new ways of working are commonplace. The basic question we should put forward is: How the city will develop within our extremely exciting, complex, but ‘shrinking’ world, and what can we learn from a high cultivated society like Japan, which was isolated for so long and has only since the second half of the nineteenth century, begun to open up. What will be the impact of these developments on nature; beginning at the edge of each modern-metropolis? How could we define cultural ideas to come, and how can we develop concepts which will shape the future, and dreams that give direction to individuals and the collective, all while defining a new Utopia? Utopias were formulated during the twentieth century. An important attempt was made to think about an ‘International Style’; an idea that people would globally be able to live their lives within one ideological construct, upon which the Metabolist built their arguments. What will be the strategy for the metropolis to come? We will challenge this development during this Semester.  The Metabolists positioned important questions (in which Tokyo was key) half a century ago. The post WWII period was filled with a mental force determined to change the world, to rescue society, and to start from scratch. The ‘war-is-over-feeling’, the inspiring-colorful-happy-luxury-flavour’ created an optimism that conquered the world. There was a growing belief and trust in new technology based on important events in human history: John F. Kennedy's optimism; the Apollo 13 Moon landing; Toyota; Kenzo Tange’s Lab. We have to realize that Metabolism was the last Utopia, and we have to ask why it has taken so long, since the Metabolists, to raise the idea of a new Utopia. We are extremely eager to dream about a new World, about a new Metropolitan life. The financial crisis began in the seventies; the Avant-Garde has disappeared. Since the Metabolists, no new Utopias have been proposed, and the belief in developing a positive society has been put on hold. The collective mind has been exchanged for the individual. Daniel Dennett, the Philosopher who just received the Erasmus Award 2012, is currently challenging the idea of Consciousness and Artificial Intelligence in his book Breaking the Spell–within this text he challenges the Dream-like condition. We have to radically change our perception of the city; what is the future of our world, our culture? We have to formulate a new definition and even a new word for what we call ‘the city’, or even better, the Megapolis. We are at a point in history where a new Utopia is fundamentally and urgently needed. And we should start with Thomas More, one who took already Antwerp for his battleground- INSULA UTOPIA.

Prof. Wiel Arets | 

A WONDERFUL WORLD: Neighbourhood Metropolis Antwerp

15.10.2011 - 17.02.2012

Neighbourhoods, in some primitive, inchoate fashion exist wherever human beings congregate, in permanent family dwellings; and many of the functions of the city tend to be distributed naturally—that is, without any theoretical preoccupation or political direction—into neighbourhoods. Lewis Mumford (1954) The Neighborhood and the Neighborhood Unit.

ANTWERP

NEIGHBORHOOD METROPOLIS ANTWERP We will focus on the promising metropolis of Antwerp, which has a crucial position within the new context of Europe. It is a city in which cultural differences genuinely spur the development of this fast growing city. _Antwerp is the city of 'Old Flemish Masters' like Rubens, a city with a great cultural memory. Many important fashion designers like Dries van Noten, Martin Margiela, Ann Demeulemeester, Walter van Berendonck are living and working is this city of roughness. International galleries like Zeno X who have long dominated the Basel Art Fair are important for this center of debate._Antwerp is by the Schelde connected with the North Sea and is located halfway between Amsterdam and Paris. It is the city for which Le Corbusier proposed a new ambitious urban project and that at the moment is heavily investing in a new identity._The Studio, interested in the condition of 'A Wonderful World', will focus on the issue of Global Neighbourhoods. Antwerp is the start of the 'Ruit' corridor of metropolitain settlement in Flanders that includes Mechelen and Ghent stretching down to Brussels. This 'Ruit' is a neighbourhood in the regional sense, where each town must network with neighboring towns to define it's economic role within the region._Comparable neigbhourhoods are the Randstad in Holland and the Ruhr in Germany. This type of network neighbourhood can also cover even larger areas such as 'BeSoTo' the economic force Seoul, Beijing and Tokyo. _Urban neigbourhoods will be redefined since the traditional identity connected to previous programm is vanishing. We will be analysing the city's strategy in defining new urban neighbourhoods. How can we establish new neighbourhoods and what are the criteria to define them? How could they work? What is the role of the city of Antwerp as an institution in promoting neighbourhood structures? _We will develop a strategy to define and maybe identify these neighbourhoods and look at the strategies that make them what they could be. An interesting model in this respect to look at is the city of Tokyo, which dispite it's vast and initially homogenious scale has many comfortable, homely and clearly defined neighbourhoods._We will analyse individual sites in the city of Antwerp, with a view to proposing a built intervention that responds to the concept of the neighbourhood on the different scales we have looked at._Since the world is becomming smaller because of technology while at the same time, identity is shifting from countries towards regions, the idea of the neighborhood has to be redefined. To get a clear opinion of the contemporary debate related to the issue of the neighborhood the Studio will organize a seminar in which the reading class focussing on the 'new map of the world' will be in focus. Icons like religion, economy, the family are in need of re-definition._We will focus on Antwerp, and more specific on the issue of Neighborbhood living during this Studio. We will design projects which make sence, we will design projects which give a new identity to this great city. We will design buildings including hybrid programmatic conditions. Housing will be mixed with urban program which reinforces the city strengths.  We will rethink the proposition of living in a Metropolis, living in a high-rise or low-rise as a hybrid phenomenon. We will rethink the core, which is not common right now. We will concentrate on the new to develop living conditions in a city like Antwerp._We will do research on how these hybrid programs which will be the nexus of the high-rise and/or low-rise which you have to design, will be developed. How will a community and the individual, within a hybrid project within a new to define neighborhood, live their lives._We will do research within the city of Antwerp during a field trip in which we explore the possibilities this city has to offer concerning 'neighborhood thinking'. Meetings with polititions, economists, architects, artists, developers and other decision-makers as well as visits to important institutions will be organized.

Prof. Wiel Arets

ABSTRACT CITY VII: Wie Weiterbauen?

15.10.2011 - 17.02.2012

Nach „Strassen“, „Building Education“, „Topografie“, „urbanem Hausen“ und „Leisure“ bietet Abstract City eine brauchbare Stadtstruktur, die weiterentwickelt werden kann.

„WIE WEITERBAUEN?“ lautet daher unsere Frage in diesem Jahr.

Der Umgang mit bestehender Bausubstanz wird naturgemäß eine zentrale Bauaufgabe des 21. Jahrhunderts. Welche Kriterien werden schlagend, wenn es um Erhalt, Nutzungsänderung, Weiterentwicklung, Abriss bestehender Bauten geht? Nicht nur Fragen der Ökonomie und Zukunftsfähigkeit interessieren uns in diesem Zusammenhang, vor allem die architektonische Qualität des Endproduktes muß überzeugen. Welche Mechanismen stehen uns als Architekten zur Verfügung um Bestandskubatur sinnvoll aufzuwerten und weiterzuentwickeln?In der Köpenickerstrasse 139 befindet sich ein verlassener, unfertiger Rohbau- in bautechnisch gutem, architektonisch jedoch minderwertigem Zustand. Die ehemals geplante Nutzung eines Altersheimes wurde an diesem Standort von der realen Quartiersentwicklung zum dynamischen, jungen Szene Hot Spot überholt- eine neue, der Lage adäquate Nutzung muß gefunden werden- die bestehende Rohbaustruktur soll weiter verwendet werden. Welche Nutzungen können mit der heterogenen Nachbarschaft - von der pragmatischen Wohnnutzung bis zum besetzten Haus 137 ist alles vertreten- positiv interagieren?Dimitri Hegemann, Betreiber des Kraftwerks Mitte als neuer Kulturstandort in direkter Nachbarschaft steht als visionärer, zukünftiger Betreiber zur Verfügung. Erfreulicherweise ist die MBN Bau AG als Grundstückseigentümer an uns herangetreten und unterstützt unser Entwurfsprogramm auch finanziell. So können wir am 25. November eine Konferenz mit internationalen Experten zum Thema „Wie Weiterbauen?“ veranstalten und auch die Publikation im Rahmen unserer Reihe „Abstract City“ ist gesichert.Im Zuge der Programmentwicklung werden wir von Bezirk, MBN Bau AG, Dimitri Hegemann und anderen Anrainern gebrieft- auch für Zwischen- und Endpräsentation stehen diese Experten zur Verfügung. Die besten Projekte erhalten nicht nur eine finanzielle Entschädigung, auch die ausführliche Veröffentlichung in unserer Publikation ist der Preis für die besten Arbeiten.

Zur weiteren Inspiration findet eine Exkursion nach Istanbul vom 8. – 12. Dezember statt.

| Prof. Bettina Götz |

Werkstoff Raum 1/6 - Der Raum dazwischen

15.10.2011 - 17.02.2012

|  Prof. Gabrielle Hächler und Prof. Andreas Fuhrimann | 

Orangerie im Gâtinais

15.10.2011 - 17.02.2012

Ausgangspunkt des Entwurfs ist ein Grundstück im Gâtinais. Das bestehende Gebäude soll um ein Gästehaus mit Orangerie erweitert werden.
Der Schwerpunkt der Aufgabenstellung liegt in der Entwicklung eines engen Dialogs zwischen Architektur und Landschaft und der Erarbeitung eines räumlichen Konzepts für den Garten.

Prof. Florian Riegler |

Projekt Hauptstudium Wintersemester 2011/12

15.10.2011 - 17.02.2012

Einleitung
Die Beziehungen zwischen visueller Kunst, Kino, Musik, Tanz, Theater und Architektur, welcheim 20.Jh. formuliert wurden, durchleben heute noch einmal eine radikale Veränderung.Kino, Videokunst, digitale Kunst, sind zeitgenössische verschiedene Ausdrucksweisen, die in Verbindung mit neuen Technologien stehen. Welche Beziehung kann zwischen Architekturund Film etabliert werden?Ziel dieses Kurses ist es, das Projekt als einen Prozess zu verstehen, vom Konzept über das Experimentieren, die Konstruktion der Stadt, und schließlich die Verbindung zwischen dem Film und dem architektonischen Raum selbst.Zu Semesterbeginn soll jeder Student einen Film wählen und diesen zu einem architektonischenRaum uminterpretieren.Das zweite Projekt wird dieses räumliche Konzept im historischen Kontext in der Stadt Graz für einen spezifischen Ort übersetzen. Das Programm eines zeitgenössischen Film-Kulturhauseswird die Punkte Experimentieren, neue Technologien, Räumlichkeiten, Geschichte und Ausstellung miteinander verbinden.

Projekt WS Hs.01 Experimental space

Zielsetzung
Experimentelle Konstruktion eines Raumes. Das Experiment richtet sich auf die Beziehungenzwischen Architektur, Film, Sequenz und Montage.Architektur in Beziehung zu Bewegung: Raum/Zeit, Idee/Prozess

Aufgabe
Jeder Student soll einen Film wählen und diesen zu einem architektonischen Raum, repräsentiert durch ein physisches, konzeptionelles Modell, uminterpretieren.

Projekt WS Hs.02 Architectonics of the image/movement

Zielsetzung
Architektur in Beziehung zu einer existierenden Struktur. Das räumliche Konzept der vorhergegangenenen Aufgabe wird auf ein spezifisches Grundstück und Program übertragen.

Aufgabe
Ein zeitgenössisches Film Kulturhaus für die Produktion, die Erforschung, dieKommunikation und die Ausstellung von Film.

| Prof. Enrique Sobejano |

ABSTRACT CITY VI: L E I S U R E = L A B O U R

11.04.2011 - 15.04.2011

Leisure = Labour= Abstract City (6)

Im letzten Semester hat uns “Freizeit“ als wesentlicher Bestandteil des urbanen Lebens beschäftigt. Dass „Freizeit“ dem Grunde nach doppelt codiert ist zeigt die Aufgabenstellung dieses Semesters: Wir bearbeiten den internationalen Studentenwettbewerb für ein „center of information and communication“ für die documenta 13 in Kassel.

Die documenta in Kassel gilt neben der Biennale in Venedig als bedeutendste, zyklisch wiederkehrende Ausstellung zeitgenössischer Kunst weltweit. Einerseits lebt die Veranstaltung für und vom weltweit anreisenden Publikum (750.000 Besucher bei der documenta 12), andererseits ist sie die „Zentrale“ des weltweit agierenden „Kunstbetriebes“, muß also auch funktionieren als hochspezifische Büromaschine- mit vollkommen eigenen ästhetischen Werkzeugen: Nur 100 Tage dauert der Zirkus, mit absoluten Spitzen in der Eröffnungswoche, dann zieht der Tross weiter zum nächsten „Event“. Das Besucherzentrum ist also hybrid: Eindeutige Anlaufstelle und genussvoller Freizeitaufenthalt für das interessierte Publikum nach „aussen“ knallharte Businessmaschine für die global player nach „innen“,

Freizeit = Arbeit

Wie beeinflusst der globale Anspruch die gebaute Struktur in Kassel? Anhand des vorgegebenen Raumprogrammes des Wettbewerbes soll die Dualität der Aufgabe möglichst präzise ausformuliert und in einem einprägsamen Entwurf umgesetzt werden.

Für einen leichten Einstieg in das Thema ist am 20. 4. eine Kurzexkursion nach Kassel geplant (eintägig), eine Studienreise nach Moskau (1.- 5. 6. 2011) soll zusätzliche Inspirationen bieten.

Im Rahmen der Zwischenkritik am Abend des 24. Mai werden eine KuratorIn, eine GaleristIn, eine KunstmanagerIn und eine KünstlerIn zu Gast im Studio sein und in einer offenen Podiumsdiskussion Fragen zum Thema diskutieren.

| Prof. Bettina Götz |

"Wohnungsbau - Stadterneuerung - Berlin"

11.04.2011 - 15.04.2011

Wohnungsbau als Stadterneuerung am Beispiel der südlichen Friedrichstadt im Rahmen der IBA Berlin 2020. Unter Betrachtung der bisherigen Bauausstellungen in Berlin von 1957 und 1984.

| Prof. Adolf Krischanitz |

Castle Market

11.04.2011 - 15.04.2011

Ungeachtet der architektonischen Qualität wird der multifunktionale Gebäudekomplex "Castle Market", bestehend aus Verwaltungshochhaus, Kaufhaus, Durchfahrt/Hof und einem Indoor Market, heute nur noch in Teilen genutzt. Statt grossmaßstäblichem Abriss der bestehenden Bausubstanz soll der Gebäudekomplex durch die Verdopplung des ursprünglichen Volumens wieder belebt werden . Ein detailliertes Raumprogramm für die Erweiterung wird eigenständig mit Hilfe der vor Ort entwickelten Analyse erarbeitet. Bestehende Nutzungen werden als Teil einer neuen Strategie mit in die Überlegungen einbezogen und gegebenenfalls neugeordnet.

| Prof. Florian Riegler |

Swissnex Bangalore Indien

11.04.2011 - 15.04.2011

Aufgabe ist es, ein Innovationszentrum für Wissenschaft, Bildung und Kunst mit konsularischem Dienst in Bangalore Indien zu entwerfen. Einleitend werden Teilaspekte des Gesamtprojektes in Form von kleinen, in sich abgeschlossenen Entwurfsaufgaben betrachtet; begleitend finden Vorträge von Gastreferenten statt. Eine Exkursion ist im SS 2011 vorgesehen. Eine einsemestrige Bearbeitung als Projekt oder Projekt Städtebau ist möglich. Durch die Bearbeitung von beiden einsemestrigen Entwurfsprojekten (WS 2010/11und SS 2011) ist der Erhalt eines Vertiefungsscheins möglich. Veranstaltungsbeginn:

Projekt Hs.01/1: Idea/Experiment

11.04.2011 - 15.04.2011

Zielsetzung: Experimentelle Konstruktion eines Raumes Das Experiment richtet sich auf die Beziehungen zwischen Architektur und zeitgenössischer Kunst. Architektur in Beziehung zu Bewegung. Raum/Zeit. Idee/Prozess

Aufgabe: In der 1. Aufgabe soll mit einem Raum in Ableitung von einem Video / digitalem Kunstwerk mit Hilfe von neuen Materialien/Techniken experimentiert werden.

| Prof. Enrique Sobejano |

Projekt Hs.02/1 Architectonics of time

11.04.2011 - 15.04.2011

Architektur in Beziehung zu einer existierenden Industriestruktur. Das räumliche Konzept der vorhergegangenen Aufgabe wird auf ein spezifisches Grundstück und Programm übertragen.Untersuchung von räumlichen Qualitäten, die für zeitgenössische, neue Technolgien geeignet sind.

Ein zeitgenössisches, visuelles Kunstzentrum für die Produktion, die Erforschung, die Kommunikation und die Ausstellung von digitaler Kunst, Videokunst, webart etc.

| Prof. Enrique Sobejano |

AUF NACH WITTSTOCK

11.04.2011 - 15.04.2011

Es werden mutige Konzepte für die Aufwertung des historischen Stadtraumes von Wittstock/Dosse gesucht. Nach Aufspüren der städtischen Gesamtsituation und der räumlichen Defizite - vor dem Hintergrund des Schrumpfungsprozesses der Stadt - stehen Interventionen an drei Vertiefungsbereichen im Mittelpunkt: Der Bahnhofsbereich mit den leerstehenden Bahnhofsgebäuden, der Stadteingang Kyritzer Straße im Süden der Stadt, sowie auf brachliegenden Grundstücken an der Werderstraße die Errichtung neuer Bautypologien mit angemessenen Wohnformen. Hintergrund ist die Teilnahme der Stadt Wittstock am Europan Wettbewerb 2011.

| Hon. Prof. Juliane Zach |

Science City: Die unbedingte Universität, 156. Schinkel Wettbewerb 2011

19.10.2010 - 31.01.2011

Das Thema des diesjährigen Schinkelwettbewerbs, die Bewertung und Neuordnung des Campus von TU und UDK Berlin, ist für die Studierenden der UDK vermutlich ein in jeder Hinsicht naheliegendes Thema.
Die im Wettbewerb geforderte entwurfliche Qualifizierung des Hochschulcampus bezieht sich auf die städtebauliche, architektonische und landschaftsarchitektonische Entwicklung eines inneren räumlichen Zusammenhanges zwischen den unterschiedlichen universitären Standorten und auf die funktionale und räumliche Verknüpfung der neugeordneten inneren Strukturen mit den angrenzenden Stadtquartieren Charlottenburgs und im weiteren der City-West. 

Da der TU/UDK Campus städtebaulich in der Tradition der Moderne steht, in der den Grün- und Freiflächen die Funktion zukommt, den räumlichen Zusammenhang der freigestellten Baukörper zu vermitteln, spielt gerade die Freiraumarchitektur eine prominente Rolle im Kontext seiner räumlichen Qualifizierung.

Thema und Aufgabenstellung dieses Schinkel Wettbewerbs zu Thema und Aufgabenstellung eines Hauptseminars unseres Fachgebiets zu machen, bietet Ihnen als Architekturstudenten, die auf diesem Campus zu Hause sind, die Gelegenheit, gleichsam erfahrungsgesättigt Ihre Ideen und Wünsche, diesen Ort und seine Lage in der Stadt betreffend, abweichend vom Üblichen unter freiraumsarchitektonischer Perspektive entwurflich zu artikulieren.

Prof. Dr.phil. Dipl.Ing. Gabriele Schultheiß

A WONDERFUL WORLD: High-Rise Living in Manhattan

18.10.2010 - 14.02.2011

We will focus on New York, and more specific on Manhattan during this Studio. We will rethink the proposition of living in a Metropolis, living in a high-rise which is not common right now. We will concentrate on new to develop living conditions in a city like New York within the proposition of 2085, since this is only 75 years from now. We will do research on how ‘The Manhattan’, which will be the name of the high-rise which you have to design, will be developed. How will a community within a hybrid project on Fifth-Avenue live their lives. To understand the World we are living in at this moment, we have to redefine the ‘Map of the World’, a mental construct which at least since 1492 has undergone many reinterpretations. We could read the World anno 2020 as a collective living space for all of us, in which all the continents are in reach within 288 minutes, and the maximum travel distance at each continent will be 72 minutes, the time in which every city on each continent will be able to be reached. During the studio research, ‘The Globe’ will be our territory, the Continents are our daily living space, and the Metropolitan 3D-City our home surrounded by an untouched green/blue environment. The basic question we should put forward is: How will the city develop within our extremely exciting, complex, but ‘shrinking’ world? This problem was not solved during the twentieth century, although an important attempt was made to think about an ‘International Style,’ an idea that people all over would be able to live their lives within one ideological construct. What will be the strategy for the contemporary city and who will challenge this development? We have to radically change our perception of what is a city; we have to find a new definition and even a new word for what we call ‘the city’ or the ‘Metropolis,’ a name that was coined in the early 20th century. During the second part of the 20th century, the rediscovery of the traditional city was the focus of attention; we can refer to Aldo Rossi’s book L’Archittectura della Citta. Parallel to this revival Rem Koolhaas wrote Delirious New York in which suddenly the research of this Metropolis was undertaken with the courage of a journalist who was making notes since he had the ambition to write the script for a movie in which this Metropolis was seen as a ‘living organism’. During the last decade, however, some people have been speaking about the virtual city; of course this does exist. Parallel to this, Dubai showed us that a dream could be realized like ‘Brasilia’ in the 1950s. But just as the phone operates together with the computer and the e-mail to communicate, the new city, the city to come is more complex than the city as we know it so far, because our culture is simply much more complex as well. New infrastructural devices have to be developed. Perhaps the virtual realm will help the city to get a new identity, in which our constantly changing world is meeting instability. The way the World is dealing with Financial Issues and the role/position of the Bank, Property-ownership and the playground for developers and entrepreneurs are not anymore bound to one city; they relate by Stock exchange and the International Property-development as a Global issue. We would like to speak in this respect about the city to come, the city we experience in a dreamlike condition; the un-sensational, the un-thought, the un-environment, the seemingly un-complex perception of a new reality. Our Contemporary civilization is based on imperfect systems, on uncertainties, and is much more adaptable and flexible; but Risk is an issue which is not anymore related to one person or Institution. During a Master class I will deliver at the Berlage Institute we will test our research with students from abroad.

Prof. Wiel Arets

ABSTRACT CITY V: L E I S U R E

18.10.2010 - 08.02.2011

Abstract City hat  ein funktionierendes  Strassennetz, eine Kunsthochschule, eine topografische Gebundenheit und im letzten Semester eine Bebauungsstruktur für Wohnen erhalten .Nun soll auch die Freizeit dort nicht zu kurz kommen- leisure ist das Thema dieses Entwurfes.Als erster Schritt wird wieder das Programm erarbeitet:Ist Freizeit ein nach wie vor gültiger und zuordenbarer Begriff? Welche Beschäftigungen und Bilder verknüpfen wir damit?Nicht nur Wohnen und Arbeiten fließen zusammen, auch die Freizeit ist Teil des urbanen Gemischs.Durch schnelle und günstige Transportmöglichkeiten sind weit entfernte Metropolen untereinander zum Großteil besser verknüpft als mit ihrem direkten Umland. Das ändert die Nutzung der urbanen Struktur: die Metropole ist nicht allein das Zentrum ihrer Region, sondern gleichzeitig  auch „Stadt- und Vergnügungsviertel“ für Reisende aus ferneren Regionen. Reisen ist nicht mehr Ausnahme sondern Notwendigkeit und Teil des täglichen Lebens.Wie beeinflusst ein globaler Freizeitanspruch die urbane Struktur? Wodurch definiert sich ein merkfähiger, spezifisch regionaler Ort?Welche Nutzungen lassen sich an vorhandene Stadtstrukturen sinnvoll „anlagern?“Schon in den vorherigen Entwurfsthematiken hat sich gezeigt, dass Monokulturen dem urbanen Leben nicht zuträglich sind- egal ob Wohnen, Arbeiten, Lernen oder Freizeit.Als konkreter Anknüpfungspunkt für unseren Entwurf dient das Kraftwerk Mitte in Berlin.Ein gerade erst als Ausstellungsraum der Superlative „entdecktes“ Fundstück- das Feuilleton schreibt von  „Tate Modern Berlin“-  mit enormen Entwicklungspotential in den Stadtraum nach aussen.Ein visionärer Betreiber mit einer Vielzahl an Ideen steht uns als Diskussionspartner zur Verfügung, das Ausloten und der Umfang der notwendigen „Anlagerungen“ zur Entwicklung eines lebendigen, spezifisch regional zuordenbaren  Stadtraumes mit hoher räumlicher Aufenthaltsqualität wird unsere Aufgabe sein. Zur vertiefenden Analyse der Thematik werden wir eine Exkursion nach Nord- und Südtirol unternehmen- eine Region, die weltweit  als „Freizeit“ gebrandet ist und diesem Image auf unterschiedlichste Art und Weise mehr oder weniger gerecht wird.

Prof. Bettina Götz

Idea Store Neukölln / Klong Toey Project

18.10.2010 - 14.02.2011

Prof. Florian Riegler

Idea/Experiment

18.10.2010 - 07.02.2011

Zielsetzung: Experimentelle Konstruktion eines Raumes Das Experiment richtet sich auf die Beziehungen zwischen Architektur und zeitgenössischer Kunst. Architektur in Beziehung zu Bewegung. Raum/Zeit. Idee/Prozess

Aufgabe: In der 1. Aufgabe soll mit einem Raum in Ableitung von einem Video / digitalem Kunstwerk mit Hilfe von neuen Materialien/Techniken experimentiert werden.

Prof. Enrique Sobejano

Architectonics of time

18.10.2010 - 07.02.2011

Architektur in Beziehung zu einer existierenden Industriestruktur. Das räumliche Konzept der vorhergegangenen Aufgabe wird auf ein spezifisches Grundstück und Programm übertragen.Untersuchung von räumlichen Qualitäten, die für zeitgenössische, neue Technolgien geeignet sind.

Ein zeitgenössisches, visuelles Kunstzentrum für die Produktion, die Erforschung, die Kommunikation und die Ausstellung von digitaler Kunst, Videokunst, webart etc.

Prof. Enrique Sobejano

"Fondazione Mimmo Jodice" Stiftungshaus, Museum, Archiv und Atelier in Neapel

18.10.2010 - 17.02.2011

Mimmo Jodice ist ein wesentlicher Vertreter der italienischen Gegenwartskunst, der hauptsächlich dem Medium der Fotografie verpflichtet ist. Im historischen Stadtgefüge von Neapel soll für ihn und seine Sammlung ein Stiftungshaus konzipiert werden, bestehend aus Museum, Archiv und Atelier. Materialschwerpunkt ist der im Umfeld angesiedelte Werkstoff Ziegel, der in seiner möglichen Neuinterpretation untersucht werden soll. Die Bearbeitung der Entwurfsthemen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Verband Österreichischer Ziegelwerke und der Architekturfakultät in Neapel.

Prof. Adolf Krischanitz

Swissnex Bangalore Indien

18.10.2010 - 10.02.2011

Aufgabe ist es, ein Innovationszentrum für Wissenschaft, Bildung und Kunst mit konsularischem Dienst in Bangalore Indien zu entwerfen. Einleitend werden Teilaspekte des Gesamtprojektes in Form von kleinen, in sich abgeschlossenen Entwurfsaufgaben betrachtet; begleitend finden Vorträge von Gastreferenten statt.

Prof. Alfred Grazioli

Am Alexanderplatz

12.04.2010 - 12.07.2010

Der Berliner Alexanderplatz besitzt aktuell das Privileg neue Hochhäuser zu realisieren. Sozialistische Großstrukturen sind Grundlage für seine vertikale Entwicklung, die den Platz inmitten der flachen Stadtlandschaft heraus brechen lassen. Aufgabe ist die Entwicklung eines hybriden Programms aus Handel, Hotel und Wohnungen, das unter derzeitigen Bauvorgaben als Hochhaus ausgebildet werden soll. Neben diesem offensichtlichen Funktionsmix, sollen individuelle Vorstellungen bezüglich der möglichen Nutzungen einbezogen werden.

Prof. Wiel Arets

Hotel - Wald - Bühne - Olympia - Park

12.04.2010 - 12.07.2010

Seminar-Sport-Wellness-Hotel im Olympiapark Berlin

Im Rahmen des Schindler Award 2010 ist ein neues Hotel für Sportler und Städtereisende in der Nähe der Waldbühne im Olympiapark Berlin zu entwerfen. Es ist ein Masterplan zu entwickeln, der die bestehenden und zu planenden Bauten einbindet.

Prof. Adolf Krischanitz

Architektonische Aufwertung historischer Stadträume

12.04.2010 - 12.07.2010

Die Messeakademie zur denkmal 2010 ist ein deutschlandweiter, auch international geöffneter, Architekturwettbewerb für Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen an Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten.
Veranstaltet wird die Messeakademie von der Leipziger Messe GmbH in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V. Schloss Trebsen und den Landesämtern für Denkmalpflege in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Brandenburg.
Entwurfsaufgabe: "Entwickeln Sie Stadträume mit urbaner Lebensqualität. Gestalten Sie Quartiere, mit denen sich die Bevölkerung identifiziert. Nutzen Sie die Brachen als Experimentierfeld für anspruchsvolle Planungen. Stabilisieren Sie Altstadtgebiete durch qualitätsvolle Neubauten oder ansprechende Freiräume und schaffen Sie die Balance zwischen zeitgemäßer baulicher Fortentwicklung und der Bewahrung des historischen Erbes!" Hier am Beispiel der Marktberg um die Marienkirche in Prenzlau. Exkursion nach Prenzlau am 23.April 2010. Abgabe Wettbewerb am 31.08.10.

Hon. Prof. Juliane Zach

Abstract City : urbanes hausen

12.04.2010 - 12.07.2010

Abstract City: urbanes hausen
Um das Konzept unserer Entwurfsarbeit greifbarer zu machen, haben wir ein Projekt entwickelt, welches die Arbeiten der Studierenden über einen gewissen Zeitraum in einem gemeinsamen Thema zusammenfasst: Abstract City

Teil 4:
Abstract city: urbanes hausen


In einem ersten Schritt wird das Programm entwickelt, und zwar nicht einfach als „Raumprogramm“ sondern durchaus „Programm“ im Sinne von „Inhalt“, als Grundlage und Ausgangspunkt für den konkreten, individuellen Architekturentwurf.
„urbanes hausen“ beschäftigt sich mit dem „bewohnen“ der Stadt - mit Wohnformen, Typologien und Voraussetzungen für eine lebenswerte, hoch verdichtete, neuartige Stadtstruktur.
„wohnen“ allein wird nicht „Stadt“ generieren: die Qualitäten für „urbanes hausen“ greifbarer zu machen, das Raumprogramm der Stadt über die privaten Bereiche hinaus inhaltlich zu definieren und räumlich zu formulieren ist die Aufgabe des Entwurfes.
Ergebnis soll ein universell einsetzbarer, hybrider, bewohnbarer Stadtbaustein sein.
In der bereits vorhandenen Bebauungsstruktur von Abstract City wird der neue Baustein zu implantieren und auf seine Leistungsfähigkeit zu überprüfen sein.
Zur inhaltlichen Begriffsbestimmung veranstalten wir wie jedes Semester eine internationale Konferenz, mit Vorträgen von ExpertInnen , die das Thema aus möglichst unterschiedlichen Betrachtungsweisen vertiefen.
Diesmal findet die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Aedes Network Campus und mit großzügiger Unterstützung der Stadt Wien am 5. Mai in den Räumen der Galerie Aedes am Pfefferberg statt.
Eine Exkursion nach London ist geplant.

Prof. Bettina Götz

Deutsche Botschaft Beirut

12.04.2010 - 15.07.2010

Lehrgebiet Entwerfen und Städtebau
Professor Alfred Grazioli
WM Andrea Hartmann

Aufgabe ist es, eine Deutsche Botschaft in Beirut zu entwerfen. Es handelt sich um ein städtebaulich-architektonisches Projekt mit hohem Realitätsbezug. Das Studienprojekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und der Bundesbaudirektion in Berlin betreut.

Aufgabe war es im WS, einen stadträumlichen Ausdruck für eine Gebäudeidee auf dem Grundstück zu finden. Im SS wird das Gesamtprojekt durch einen architektonischen Entwurf vertieft. Eine Exkursion nach Beirut findet von Mittwoch, den 07.04. bis Freitag, den 09.04.2010 statt. Begleitende Vorträge von Gastreferenten sind vorgesehen. Eine einsemestrige Bearbeitung als Projekt oder Projekt-Städtebau ist möglich. Das Gesamtprojekt wird zum Ende des SS 2010 als Vertiefungsprojekt abgeschlossen.

Veranstaltungsbeginn:
Montag, den 12.04.2010, 13.30 Uhr in Raum 303

Abschlusspräsentation:
Donnerstag, den 15.07.2010, 9.00- 15.00 Uhr in Raum 303

Gastkritiker:
Herr Dittrich, BBR Berlin
Herr Gengnagel, Professor UdK
Herr Käpplinger, Architekturkritiker Berlin
Herr Kaul, Filmemacher Berlin
Frau Kuhr, BBR Berlin
Frau Leon, Professorin Hannover

| Gastprof. Alfred Grazioli |

Ausstellung zum Rundgang der UdK 2010

12.04.2010 - 15.07.2010

Lehrgebiet Entwerfen und Städtebau
Professor Alfred Grazioli
WM Andrea Hartmann

Neben den vierundzwanzig zur Zeit laufenden Entwurfsprojekten zum Thema „Deutsche Botschaft Beirut“ werden wir zum sommerlichen Rundgang die Ergebnisse des interdisziplinären Projektes „Klang, Licht, Raum“ (Bildhauerwerkstatt 2009, Bildhauerwerkstatt Kulturwerkstatt des bbk Berlins) zeigen; eine Veranstaltung von Lehrenden, Studierenden und Gästen am Studiengang Architektur, die bereits im vergangenen Dezember Anklang in der Berliner Öffentlichkeit fand.

Ausstellungsbeginn ab Donnerstag, den 15.07.2010, ab 18 Uhr bis Sonntag, den 18.07.2010 bis 18 Uhr in Raum 303:

Weitere Informationen hierzu: Claudia Assmann, Leiterin der Pressestelle. Universität der Künste Berlin.
Tel. 030 – 3185 2456. claudia.assmann@intra.udk-berlin.de, www.arch.udk-berlin.de, www.udk-berlin.de

| Gastprof. Alfred Grazioli |

Un-Concious City

12.10.2009 - 13.02.2010

Kunst und das gesellschaftliche Leben, als auch Administration und Bürokratie waren für die Stadt Berlin während der unterschiedlichen Phasen von großer Bedeutung, wie auch Handel, Industrie, Film und Produktion. Seit jeher sind Politik und Städtebau eng miteinander verwoben und haben die Stadt geprägt; die Beziehung zwischen Ökonomie und Wachstum steht im Zusammenhang mit den Grenzen der Stadt. Bildung, Bevölkerungswachstum und Demographie dominieren heutige Debatten über Berlin. Als Insel zwischen Ost und West, kann die Stadt ein Knotenpunkt sein. Berlin ist vergleichbar mit einigen großen Metropolen, wie New York, vor 400 Jahre von frei denkenden Holländern gegründet oder Hong Kong mit seinem englischen Flair, die beide nicht durch einen engen kulturellen Kreis gekennzeichnet sind. Obgleich Berlin seit langer Zeit als Freistaat für Weltbürger gilt; ist sie nicht eine Stadt durch eine eindeutige städtebauliche Idee entstanden. Sie weist als gewachsene Stadt im Grünen vielfache urbanere Strukturen auf. Für Paris hat Le Corbusier ‚Plan Voisin’ entworfen, für London hat Archigram die ‚Walking City’ vorgeschlagen und für Tokyo war es Kenzo Tange der die Stadt im Wasser weiter entwickeln wollte. Das Projekt U-C-B möchte für Berlin eine Strategie entwickeln, vielleicht eine radikale Idee vorschlagen um diese durch grün dominierte Stadt eine neue Identität zu geben, um sie als eine der Hauptstädte des neuen Europas zur Weltstadt werden zu lassen. In diesem Zusammenhang werden Architektur und Städtebau nicht nur im klassischen Sinne untersucht, sondern Ökonomie, Produktion, Kunst, Soziologie, Technik, Politik und Medien als weitere wichtige Disziplinen mit einbezogen, um an der Entwicklung von Berlin als Phänomen zu arbeiten.

Prof. Wiel Arets, Bettina Kraus, Katrin Schamun

| Prof. Wiel Arets |

ABSTRACT CITY: TOPOGRAFIE

12.10.2009 - 13.02.2010

WETTBEWERB QUARTIER AM NORDHAFEN BERLIN

Architektur kennt zwei, vom Grundsatz völlig unterschiedliche Herleitungsmethoden: Typologie, also eine abstrakte- akademische- Basis und im Gegensatz dazu eine topographische , also eine „geerdete“ Herkunft. Dieses Gebundensein an einen bestimmten Ort, die Entwicklung von Architektur aus ihren äusseren Umständen interessiert uns in diesem Semester: Wie zeitgemäß ist der Gedanke des „genius loci“?- in einer Zeit, in der Orte durch die schiere Überwindbarkeit von geografischen Grenzen zu einem einzigen verschmelzen? Was ist der spezifische Ort, die Topographie, neben kulturellem, traditionellem oder auch klimatischem Hintergrund für eine Architektur? Wie sehr und in welchen Bereichen kann ein konkreter physischer Ort räumliche Strukturen beeinflussen?

Um solche Fragen im Entwurf zu klären, transformieren wir eine reale räumliche Situation kombiniert mit einer spezifischen Aufgabenstellung von Berlin nach abstract city: „Quartier am Nordhafen Berlin“ (ein Architekturprojekt des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Vivico Real Estate GmbH, der Deutschen Bahn AG und der Stadt Berlin, in Zusammenarbeit mit Hochschulen). Der Aufgabenstellung, mit der wir uns gleichzeitig auch einem geladenen Wettbewerb mehrerer deutscher Architekturfakultäten stellen, werden wir uns unter dem abstrakten Begriff „Topographie“, also mit dem Blick von aussen, nähern- um aus der Distanz Lösungen zu finden, die aus einer Innensicht nicht offensichtlich sein können.

Prof. Bettina Götz

| Prof. Bettina Götz |

Erweiterungsbau für das Bodemuseum

12.10.2009 - 13.02.2010

Ein neues Museum für die Alten Meister Der Xella Studentenwettbewerb 2009/2010 stellt eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe: „Ein neues Museum für die Alten Meister“. Das vorgesehene Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zur Berliner Museumsinsel und in fußläufiger Entfernung u.a. zum Deutschen Historischen Museum und zu dem neuen Kunsthaus am Kupfergraben. Die Berliner Museumsinsel übt als einer der meistbesuchten und bedeutendsten Museumskomplexe der Welt eine große touristische Anziehungskraft aus. Dank der umfassenden Wiederaufbau- und Neubaumaßnahmen gewinnt das Areal weiterhin an Attraktivität. Aufgrund der in den kommenden Jahren geplanten Zusammenführung der zurzeit vor allem in der Gemäldegalerie am Kulturforum befindlichen Sammlung der Alten Meister und der im Bode-Museum ausgestellten Skulpturensammlung an einem Ort ist nun ein weiterer Museumsbau erforderlich. Er soll als Erweiterungsbau des Bode-Museums Teile einer der großartigsten Sammlungen an Malerei und Skulpturen beherbergen und gleichzeitig einen neuen architektonischen Akzent im Spannungsfeld zwischen der Museumsinsel- Bebauung und den moderneren Neubauten im Umfeld setzen.

Ein neues Museum für die Alten Meister

Der Xella Studentenwettbewerb 2009/2010 stellt eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe: „Ein neues Museum für die Alten Meister“. Das vorgesehene Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe zur Berliner Museumsinsel und in fußläufiger Entfernung u.a. zum Deutschen Historischen Museum und zu dem neuen Kunsthaus am Kupfergraben.

Prof. Adolf Krischanitz

| Prof. Adolf Krischanitz |

| Bodemuseum.pdf |

Schinkelwettbewerb 2010

12.10.2009 - 13.02.2010

Nach dem Abriss des Palastes der Republik ist das Marx-Engels-Forum in das Blickfeld der Stadtpolitik geraten. Ohne dass eine öffentliche Diskussion geführt worden wäre, entwickeln politische Instanzen aber auch Planer bereits jetzt verschiedenste Gestaltungs- und Nutzungsvorstellungen. Mit dem diesjährigen Schinkelpreis will der AIV eine öffentliche Debatte anregen. Für das Marx-Engels- Forum, also den Raum zwischen Humboldtforum und dem S-Bahnhof Alexanderplatz, werden möglichst vielfältige und anregende Ideen gesucht, die geeignet sind für die Formulierung prinzipieller Rahmenbedingungen für spätere oder sehr viel spätere Bauaufgaben.

Hon. Prof. Juliane Zach

| Hon. Prof. Juliane Zach |

| 20_SW_Ausschreibung_2010.pdf |

Urban Traces

24.04.2009 - 13.07.2009

Urbane Spurensuche als inter- und transdisziplinärer Transformationsprozess

Die Stadt ist der Ort (sub-)kultureller Praxis und spiegelt durch ihre physische und atmosphärische Präsenz ihre Aktualität und Geschichte. StudentInnen aller Fakultäten sind eingeladen, fachübergreifende Teams zu bilden und so interdisziplinär zum Thema zu arbeiten. Die StudentInnen sollen künstlerische Strategien entwickeln und Erfahrungen im interdisziplinären Kontext sammeln. Ziel ist es, die Aspekte gegenwärtiger urbaner Strömungen aus audio-visueller, performativer und räumlicher Perspektive zu untersuchen. Im Zusammenspiel von Architektur, Bildender Kunst, Sound, Fotografie, Performance, Media, Experimenteller Kunst, Design und Film werden in 3 Transformationsschritten unterschiedliche Ansätze erforscht.

Anmeldungen unter:
Barbara Herbert, Bildende Künstlerin, Düsseldorf, barbaraherbert(at)gmx.de
Jasmina Samssuli, Pianistin/Performance Theorie, London, jasmina.samssuli(at)gmail.com
Start am 24.4. 16-19.30 Uhr, Fasanenstr. 1b, Raum 302, weitere Termine im VDL

| Urban_Traces.pdf |

„Petersburger Dialog 2010
– 33 Augenblicke des Glückes. St. Petersburg“

14.04.2009 - 16.07.2009

Professor Alfred Grazioli
WM Andrea Hartmann
T Veselina Shushulova

„Petersburger Dialog 2010
– 33 Augenblicke des Glückes. St. Petersburg“

Ziel des Projektes ist es anhand von drei unterschiedlichen Grundstücken eine städtebauliche Strategie für St. Petersburg zu entwickeln, die sich mit dem Thema „Umgang mit historischem Kontext“ (Petersburger Diaolog 2010) beschäftigt.

Aufgabe war es im WS, einen stadträumlichen Ausdruck für eines der drei Grundstücke zu finden. Im SS wird das Gesamtprojekt durch einen architektonischen Entwurf vertieft. Eine Exkursion findet von Montag, den 20.4. bis Mittwoch, den 23.4. 2009 statt. Vorträge von Gastreferenten sind vorgesehen. Eine einsemestrige Bearbeitung als Projekt oder Projekt Städtebau ist möglich. Das Gesamtprojekt wird zum Ende des SS 2009 abgeschlossen.

Abstract City : Building Education | Prof. Bettina Götz

13.04.2009 - 13.07.2009

Abstract City ist das übergeordnete Entwurfsthema unseres Lehrstuhls.
Jedes Semester wird ein abstrakter Begriff bearbeitet, aus dem jeder Student einen konkreten Entwurf entwickelt.

Teil 2: Abstract City: Building Education

Die Raumprogramme unserer Architekturschulen entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer modernen, zukunftsorientierten Ausbildung. Gesucht sind (neue) räumliche Strukturen, die einerseits Lernen und Arbeiten in inspirierender Atmosphäre ermöglichen, die aber auch dem Problem des Leerstandes in der vorlesungsfreien Zeit begegnen können. Welche Synergien mit anderen Nutzungen gibt es, wie „hybrid“ können Schulgebäude sein?
Die Entwurfsaufgabe soll mit der Entwicklung des Programms beginnen, und zwar nicht nur eines „Raumprogramms“ sondern durchaus „Programm“ im Sinne von „Inhalt“, ausgehend von der These, dass nur neue Inhalte auch zu neuer Architektur führen.

Diese neuen Strukturen sollen in das im letzten Semester entstandene Straßennetz von Abstract City eingebunden werden- dort sind spezielle Standorte für öffentliche Gebäude bereits vorgesehen. So verweben sich alle Entwürfe miteinander, Abstract City wächst weiter und mit den Semestern entsteht eine konkrete Struktur, eine parallele Welt.

Im Rahmen des Projektes wird eine Workshop-Exkursion nach Kärnten und eine Konferenz zum Thema „Building Education“ während des Sommersemesters stattfinden.

Heimweh nach dem Kurfürstendamm | LB Dr. Sven Kuhrau

13.04.2009 - 13.07.2009

Ein Ausstellungsprojekt in den Vitrinen des Kurfürstendamms

Er gehört zu den bekanntesten Straßen Deutschlands. Er war Symbol mondäner Urbanität im späten Kaiserreich und den „Goldenen 20er Jahren“ sowie Schaufenster der westlichen Welt im Kalten Krieg. Über seine neue Rolle im wiedervereinigten Berlin wird intensiv debattiert. Geschichte, Gegenwart und Perspektiven des Kurfürstendamms als Rückrat der westlichen City will das Ausstellungsprojekt in den Vitrinen vor Ort sichtbar machen. Die Passanten als Teil der Stadtgesellschaft werden zur Diskussion um die Identität der City West ermuntert. In den Vitrinen des Kurfürstendamms wird die große Erzählung des Boulevards in Form kleiner Geschichten über Bewohner, Gebäude und Geschäfte, über Mythen, Träume und Planungen präsentiert. Ungewöhnlich ist die Verlagerung des Mediums Ausstellung in den Außenraum. Damit verbunden ist das Nachdenken über eine der Straße angemessene Vermittlungsform.

Projekt: Prora - Weiterbauen? | Prof. Zamp Kelp,

13.04.2009 - 13.07.2009

Rundgang 2009 "Mehr als eine Ausstellung ..." | Hon. Prof. Juliane Zach

13.04.2009 - 13.07.2009

Der Rundgang am Ende des Sommersemesters ist traditioneller Höhepunkt und Abschluß des Studienjahres der UdK. Die Teilnehmer des Projektes "Rundgang 2009 - mehr als eine Ausstellung..." sollen den Beitrag des Studiengangs Architektur inhaltlich und formal planen und 1:1 umsetzen und dabei neue Vermittlungs- und Kommunikationsformen entdecken und entwickeln.

Schleuseninsel | Prof. Adolf Krischanitz

13.04.2009 - 13.07.2009

Im Zuge der Neugestaltungen und Arrondierungen des Campusgeländes der Technisches Universität und der Universität der Künste Berlin gilt es bestimmte Bereiche neu zu gestalten. Ein wesentlicher Bereich dieser Neugestaltung ist die Schleuseninsel in Charlottenburg. Vor allem der unter Denkmalschutz stehende Umlauftank der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau (1967–1975; Architekt Ludwig Leo) stellt einerseits ein sehr charakteristisches jedoch nicht mehr in Betrieb befindliches Denkmal dar. Der Umgang mit der gesamten Insel, die entsprechenden Anbindungen (Brücke), die Findung einer angemessenen neuen Nutzung, und schließlich die bauliche Errichtung des Neugebäudes sind Thema des Sommersemesters. Der Ort Schleuseninsel mit seinen geheimnissvollen Ein– und Aufbauten stellt für Berlin ein einmaliges Charakteristikum dar, das es verdient in einer engagierten und nachhaltigen Art und Weise bearbeitet zu werden.

Urban Block II | Prof. Wiel Arets

13.04.2009 - 13.07.2009

In diesem Jahr beschäftigen wir uns mit der Transformation und Modifikation des Berliner Blocks, unter Anwendung eines hybriden Programms, in dem Wohnen das Thema ist.

Heimweh nach dem Kurfürstendamm | LB Dr. Sven Kuhrau

20.10.2008 - 09.02.2009

Ein Ausstellungsprojekt in den Vitrinen des Kurfürstendamms

Er gehört zu den bekanntesten Straßen Deutschlands. Er war Symbol mondäner Urbanität im späten Kaiserreich und den „Goldenen 20er Jahren“ sowie Schaufenster der westlichen Welt im Kalten Krieg. Über seine neue Rolle im wiedervereinigten Berlin wird intensiv debattiert. Geschichte, Gegenwart und Perspektiven des Kurfürstendamms als Rückrat der westlichen City will das Ausstellungsprojekt in den Vitrinen vor Ort sichtbar machen. Die Passanten als Teil der Stadtgesellschaft werden zur Diskussion um die Identität der City West ermuntert. In den Vitrinen des Kurfürstendamms wird die große Erzählung des Boulevards in Form kleiner Geschichten über Bewohner, Gebäude und Geschäfte, über Mythen, Träume und Planungen präsentiert. Ungewöhnlich ist die Verlagerung des Mediums Ausstellung in den Außenraum. Damit verbunden ist das Nachdenken über eine der Straße angemessene Vermittlungsform.

Abstract City – Strasse | Prof. Bettina Götz

13.10.2008 - 09.02.2009

Abstract city ist das neue übergeordnete Entwurfsthema unseres Lehrstuhls.

Jedes Semester wird ein abstrakter Begriff bearbeitet, aus dem jeder einzelne einen konkreten Entwurf entwickelt.

Teil 1:

Abstract city: die Strasse

Entwurfsvorgabe: Jede Strasse beginnt und endet mit einer Kreuzung, an der eine andere Strasse anschliessen kann.

So entsteht eine Collage idealer Verbindungen, ein Netzwerk, an das im folgenden Semester ein weiterer Begriff- weitere konkrete Entwürfe angehängt werden.

Jeder Entwerfer kann ein oder zwei Semester an abstract city beteiligt sein- oder immer wieder, je nach Interessensschwerpunkt.

So verweben sich alle Entwürfe miteinander, abstract city wächst und mit den Semestern entsteht eine konkrete Struktur, eine parallele Welt.

Eine Exkursion zur 11. Architektur Biennale nach Venedig vom 30. 10. – 2. 11. 2008 dient als Einstieg in einen spezifischen Kosmos.

Im Januar 2009 wird ergänzend ein zweitägiges Symposium zum Thema „Strasse“ stattfinden.

BERLINER BLOCK | Prof. Wiel Arets

13.10.2008 - 09.02.2009

Berlin war zufolge des Publizisten Karl Scheffler schon immer eine ‚Stadt im Werden’ mit unterschiedlichen Fragmenten, die alle ihre Geschichten erzählen. Charakterisiert wird das Stadtbild von einer Vielfalt von Baublöcken: komplett, von Baulücken perforiert oder nur als Basisflächen existent - Blöcke die sich scheinbar irrational in einer teilweise leeren Stadt befinden. Uns interessiert das kollektive Experiment an der Typologie des Baublockes. Das Leben der Stadt und deren gesellschaftspolitische Aspekte spielten sich hier während der verschiedenen Epochen ab. Generiert wurden dort unter anderem Inhalte für Kunst, sei es bildende, darstellende, Musik oder Literatur. Die Breite des imaginären Spektrums, produziert und konsumiert, bestimmt den ‚bohemen’ Geist der Stadt.

Berlin ist eine Metropole, deren Bewohner zum träumen gefördert werden, ob man seit langem oder erst kurzem Teil der Stadt ist, man spürt ihre fast mythische Realität. Diese unformulierte produktive Faulheit ist eine der Qualitäten und erzeugt ein Paradies, eine Insel des Rückzuges.

Durch kontroverse Architekten wiederholt geplant, konnte Berlin nie als eine städtebauliche Einheit im klassischen Sinn wahrgenommen werden. Noch immer setzt der ‚fehlende Kontext’ Potential für bauliche und gedankliche Experimente frei.

In diesem Jahr untersuchen wir den Berliner Block und versuchen auf Basis dessen einen zeitgemäßen Ausdruck und eine Organisation des Typus zu entwickelten, die zugleich auf die Zukunft dieser ‚un-bewussten Stadt’ spekulieren.

Testfeld dafür ist eine Anzahl von großteils unbebauten Baufeldern an der Axel-Springer Strasse, Kommandantenstrasse, Alten Jakobstrasse und Sedyelstrasse in Berlin Mitte am Übergang zu Kreuzberg. Resultat des Wintersemesters soll ein collageartiges Stück Stadt aus verschiedenen aneinandergrenzenden Baublöcken sein.

Hotel | Prof. Adolf Krischanitz

13.10.2008 - 09.02.2009

Das Hotel als Konzeption des vorübergehenden Beherbergens ist ein zutiefst urbanistisches. Hotels liegen als Orte des Ankommens, Verweilens und wieder Verschwindens am Weg und sind Zwischen- und Endpunkte ephemeren Aufenthalts. Trotz der unterschiedlichen Genealogie einzelner Entwicklungslinien (Stadthotel, Ausflugshotel, Sporthotel, Kurhotel, etc.) sind Hotels zentrale Orte vor einer regionalen und damit anderen sozialen und damit anderen sozialen, ökologischen, kulturellen Landschaft im Sinne einer wechselseitigen Vorführung

Intersecting Prora | Prof. Günter Zamp Kelp

13.10.2008 - 09.02.2009

Das Projekt findet in Zusammenhang mit einem internationalen Workshop statt.

| Prora.jpg |

Neues Wohnen am Wasser in Brandenburg an der Havel | Hon. Prof. Juliane Zach

13.10.2008 - 09.02.2009

Basis des einsemestrigen Entwurfsprojektes ist der vom AIV Berlin ausgelobte 154.Schinkelwettbewerb mit städtebaulichen oder gebäudeplanerischen Schwerpunkten in den Städten Brandenburg/Havel und Rathenow.

| Schinkelwettbewerb 2009 |

Verwaltungsgarten - Smokers Delight?

13.10.2008 - 09.02.2009

Entwurf und Realisierung für eine Neugestaltung im Gartenhof der UdK am Einsteinufer
Präsentation im Rahmen des DESIGN-MAI

Praxisorientiertes Seminar oder Praxisprojekt

Kooperation von:
Galerie designtransfer (Ilka Schaumberg)
Studierende Industriedesign (Prof. Chemaitis)
Studierende Architektur (Prof. Gröning)

33 Augenblicke des Glückes

13.10.2008 - 09.02.2009

| 33_augenblicke_des_glueckes.pdf |

Stadtwohnen 2: urban fabric tokyo 08

16.04.2008 - 18.07.2008

Entwurfsprojekt in Berlin mit vorbereitendem Hintergrundseminar und einleitener, DAAD-geförderter Studienreise nach Tokio/ Japan.

Die Studierendengruppe erarbeitet nach dem Berlin-Kontext im Winersemester einen vergleichenden urbanen, typologischen Ansatz zu erweiterter Wohnnutzung im konkreten Kontext eines hochverdichteten Stadtteils von Tokio. Wesentliche methodische Bestandteile sind u.a. eine verdichtete Research- und Analysephase in Tokio mit Analysen zur spezifischen Stadtraumwahrnehmung vor Ort, einer Vorlesungsreihe in Tokio mit Beiträgen lokaler Architekten, Stadtplaner bzw. Kulturwissenschaftler und konkreten Bauaufnahme - /Gebäudeanalyseleistungen vor Ort.

Seminarziele sind: - die Erforschung der historischen Entwicklung und der Aktualität des kleinteiligen urbanen Stadtgefüges in Tokio im Vergleich zum zentraleuropäischen Modell - die Erforschung der aktuellen Themen “Stadtkultur und Stadtsubkultur in Tokio”, “individuelle Stadtwahrnehmung und Raumaneignung in Tokio”, “Privatheit im Stadtraum” und “Wohnen im Stadtraum” im Vergleich zum zentraleuropäischen Modell - die Untersuchung aktueller Entwicklungen im Wohnungsbau in Tokio und Japan - die Vertiefung dieser Themen im Stadtteil Tokio-Akihabara als Untersuchungsgebiet - die anschliessende Ausarbeitung eines konkreten architektonischen Entwurfs zu erweiterter Wohnnutzung im urbanen Kontext des Stadtteils Tokio-Akihabara in Berlin

Teilnehmer

Wegen der vor Semesterbeginn durchzuführenden Studienreise ist die Aufnahme in die Projektgruppe bereits abgeschlossen.

Gastprofessor Paul Grundei

Hochhaus- Präriehaus

14.04.2008 - 18.07.2008

Wir haben uns im Wintersemester mit Wahrnehmungstheorie auseinandergesetzt. Sie gibt den Wahrnehmungsrelationen zwischen Leib und Körper einen Rang neben bzw. vor den Vorstellungsformen zwischen Bild und Sprache. Wir haben mit der Architektur von Louis Sullivan und Frank Lloyd Wright in Chikago eine spezifische Auseinandersetzung mit den Grenzen der bürgerlichen Anschauungsformen kennengelernt. Das Cheney–Haus als letzte Arbeit von Frank Lloyd Wright im Büro Sullivan und Adler dokumentiert die Suche nach Raumerfahrungen die nicht mit den stilisierten Anschauungsformen des Historismus und Eklektizismus zur Deckung kommen. Mit dem Robie-Haus schließlich sprengt Frank Lloyd Wright die Grenzen des intellektuellen Horizonts von Vorstellungsbildern. Er öffnet den hierarchischen Grundriss für die leibhafte Bewegungserfahrung. Er gibt dem sinnlichen Wahrnehmungshorizont einen Rang vor der intellektuellen Erfahrung.

Das Farnsworth-House von Mies van der Rohe weitet nochmals den Horizont der Wahrnehmung. Der Bewegungsablauf der liegenden, der sitzenden und der stehenden Person kommt in einen radikalisierten Naturbezug. Er wird zugleich durchdrungen bzw. begleitet vom Empirismus und Rationalismus der Konstruktion. Nach dieser leibhaften Selbstwahrnehmung der individuellen Natur im Gegenüber zu einer äußeren Natur wird deutlich, dass sinnliche Selbstwahrnehmung von intellektuellen Formen der Selbsterfahrung durch Logos und Ratio nicht ohneweiteres zu trennen ist. Zurück in der Stadt Chikago finden wir die Bemühungen von Louis Sullivan um bilderlose Wachstumsformen der menschlichen Natur, die sich mit der empirisch und rational erschlossenen Technik der Kultur vereinen soll. Obwohl oder gerade weil diese Vereinigung zwischen Ornament und Konstruktion dualistisch getrennt bleibt, verfügt sie über eine starke Anmutung aus der Spannung zwischen Schwere und Leichte, zwischen Masse und organischer Auflösung. Man könnte sagen, die Einheit einer von Sullivan und Lloyd Wright angestrebten Organik zwischen Natur und Kultur gelingt dann Mies van der Rohe mit dem Federal Office im Loop von Chicago. Der Logos der Konstruktion setzt den Wahrnehmungshorizont der Sinne auf dem Platz zwischen den transparenten Hochhaussockeln, dem Postoffice, der Skulptur von Alexander Calder mit dem Durchblick auf Schmuckfassaden, Selbstdarstellungsformen als möglichen Selbstwahrnehmungs-formen erst frei.

Die Selbstspiegelung im kulturellen Fortschritt ist uns problematisch geworden. Dies zeigt uns vielleicht am ehesten Rem Koolhaas im Universitätszentrum des IIT in Chikago. Doch auch das Heterogene und Widersprüchliche, das uns in Überlagerungen und Durchdringungen Erfahrungsspielräume eröffnet, ist empirisch und rational vermittelt: Szenarien und Bilder gehen nun zurück auf ein findiges ABC der Baustoffe. Der kulturellen Restposten der armen Materialien werden zu einer vieldeutigen Erfahrungsmontage. Man könnte nun sagen, der sinnliche Wahrnehmungshorizont liegt innerhalb des kulturell erschlossenen Vorstellungshorizonts der Baustoffe.

War das beim Farnsworth-House schon genauso? Und war das Verhältnis beim Robie-House nicht umgekehrt? Was hat den Vorrang, Buchstäblichkeit des Empirismus (Baustoffe), Wort-Bild des Rationalismus (Stil) oder schließlich Wahrnehmungsgestalt der Sinne (Figur)? Diesen Fragen wollen wir weiter nachgehen. Wie lässt sich das immer wieder neu entstehende Bedürfnis nach gestalthafter Selbstfindung in einer heterogenen Umwelt empirischer und rationaler Bestimmungen im architektonischen Entwurf einlösen? Welche Rolle spielen Gestalt, Figur, Taktilität, Stofflichkeit gegenüber einem Empirismus der Baustoffe und einem Rationalismus der Konstruktion? Wie durchkreuzen sich sinnliche Wahrnehmungspotentiale und intellektuelle Vorstellungspotentiale im Entwurf?

Folgende Aufgaben stehen alternativ zur Wahl:

1. Wohnhäuser am Volkspark Rehberge, Möwensee, Afrikanische Straße - Auflassung der Laubenkolonie Klein Afrika Referenz: Prairiehäuser von Frank Lloyd Wright, Robey-House, Wingspread-House 2. Platz und Hochhaus in der Südlichen Friedrichstadt, Zimmer-Straße, Jerusalemer Straße, Schützenstraße Referenz: Hochhäuser von Louis Sullivan Carson Pirie Scott Building und von Mies van der Rohe, Federal Office usw.

Die Auseinandersetzung mit einer Öffnung der Wahrnehmungsgrenzen - frei nach dem Prairiehaus - ist eine Aufgabe für die Selbstbezugnahme einzelner Entwerfer.

Die Auseinandersetzung mit Wahrnehmungshorizonten innerhalb der Vorstellungsgrenzen des Konstrukteurs ist eine Aufgabe für den Dialog eines Entwerferteams aus zwei Personen.

Teilnehmer

Teilnehmer der Exkursion Chicago, des Phänomenologie-Seminars Prof. Tonon, des Hochhausseminars Prof. Gengnagel

Prof. Benedikt Tonon

Living de Luxe

14.04.2008 - 18.07.2008

Berlin developed from small villages connected by 'church paths' into the metropolitan city, however diffuse, it is today. Berlin was never characterized by industries nor by any other forms of mass labour; it was moreover an informal capital of European bourgeois life. The artificial environment attendant on the central position this city held for the past two centuries is still visible today.

During the nineteenth century boulevards like the Kurfürstendam connected the inner city with the beautiful countryside characterized by the presence of many lakes; at the same time these boulevards where used to show off. It was here that grand urban residences where built and that typologies were developed that are characteristic for the way one liked to live in this city, at this pivot point between Europe, Russia and New York. Cultivated lifestyles grew into a strong anchor for the development of this German city. Entertainment, art and shopping did not exist before that time as a programmatic condition to reinforce the urban way of living. At least not to the degree, that it belonged to Berlin in the 1920th. Till today, a suburban villa culture gives the city an interesting dimension within the unique landscape of this ‘bankrupt’ metropolis.

Living as a means of provoking a new era in the development of Berlin by adopting statements such as 'dreamlike condition', 'sterile luxury', 'destroy to amuse' and 'feast for the mind', will be the starting point for this project. We will develop strategies for selected sites to intervene with a program in which the ‘Urban House’ is our goal.

It is a provocative project with more than one answer, maybe a pragmatic answer to a non-existent question, but above all else one that requires adopting a stance. It must be seen as a statement about what our culture is or could be and what living in Berlin will be, what it might be. Our participants are asked to design contemporary ‘villas’ within the urban model as well as at the edge of this metropolis with high potential that Berlin still is.

Prof. Wiel Arets

INDIVIDUALITÄT : NEUTRALITÄT

14.04.2008 - 18.07.2008

In diesem Sommer-Semester soll unsere Beschäftigung mit dem Konzept der Hybridität, Mehrdeutigkeit, und Ambiguität von Gebäuden fortgesetzt werden. Wir entwickeln gemeinsam Entwürfe für eine städtische Gebäudestruktur in Wien, welche alle Qualitäten der Gründerzeit einerseits, mit allen Ansprüchen des modernen Wohnens und Arbeitens andererseits aufweisen wird. Wie neutral kann,bzw muß eine Gebäudestruktur sein, um möglichst viele verschiedene individuelle Nutzungen zu gewährleisten .Vom Kleingewerbe- über das Büro, Loft, oder eine Wohnung für die Kleinfamilie– bis hin zu künftig noch auszuphantasierende Inhalte.

Prof. Bettina Götz

Mustersiedlung – Siedlungsmuster

14.04.2008 - 18.07.2008

Passivhochhaus am Nordhafen / Berlin-Mitte

Der Städtebau

Das (die) Gebäude sollte(n) das gesamte Grundstück bis zu den Baulinien erfassen. Es ist sowohl möglich, einen Gebäudefuß (allgemeine Nutzung), als auch die Basis durchlässig (durchgängige Freifläche) mit Ausnahme der der erforderlichen Kernflächen (Eingang, Treppen, Lift, etc.) zu konzipieren.
In das Gebäude zu integrieren sind jedenfalls Kinderkrippe und allgemeine Aufenthaltsflächen als Ergänzung für die Wohnnutzung. Im Verhältnis 1 Parkplatz je Wohnung sind zwei Tiefgeschoße mit Garage und Wohnungseinlagerungsräumen (je Wohnung 2 m2) einzuplanen.
Erfolgt im Erdgeschoß die maximale Ausnutzung der Bebauungsmöglichkeit, ist der Freiraum samt Begrünung in die vertikale Organisation des Hochhauses zu integrieren.


Passivhaus

Es sollte ein Gebäude entwickelt werden, dessen Energieverbrauch für die Heizung gleich 0 ist. Gerade ein Hochhaus ist auf Grund seiner Eigenart, nämlich der Kompaktheit, der Stapelung, der Winddichtigkeit, der kontrollierten Belüftung nahezu prädestiniert, als Passivhaus konzipiert zu werden. Viele „Sowieso“faktoren zeigen in Richtung Passivhaus ohne besonderen Mehraufwand.
Die spezielle Herausforderung besteht neben den technischen Belangen im Paradigmenwechsel einer neuen Formgebung der auf Grund besonderer erforderlicher Materialien in Qualität aber auch Quantität zutage tritt. Die Dämmstärke, der Fensteranteil, die Lüftungsführung und die Querschnitte, die Wärmerückgewinnung, die bauphysikalische und statische Konzeption, die Kompaktheit der Baukörper insgesamt, die Dichtheit der Fenster, die Organisation der Raumfügungen und Freiflächen.

Das Passivhaus sollte nicht zum gestalterischen Opfer seiner bauphysikalischen Prämissen werden. Neben der technischen Komponente sollte es auch um den Wohnwert gehen. Das teilweise problematische Image von Wohnen in Hochhäusern muß durch besondere Pflege der inneren Raumorganisation komprimiert werden. Es muß ein bestimmter Mix an Wohnungsgrößen angeboten werden, der eine entsprechend breite Bewohnerschicht entspricht. Die Wohnungen in den unteren Geschoßen müssen sorgfältig konzipiert werden, um den Nachteil der unteren Geschoße im Hochhaus kompensieren zu können (Maisonetttypus, Parknähe etc.)
Städtebaulich geht es nicht ausschließlich um die Positionierung eines oder zweier Türme auf dem schmalen Grundstück, es muß das gesamte Grundstück als Teil der / des Gebäude(s) aufgefasst und entsprechend intensiv gestaltet werden. Die Stellung der / des Gebäude(s) auf der Grundstücksfläche ist auch eine Frage des Schattenwerfens. Diesbezüglich sind entsprechende Studien (z.B. 2 Stundenschatten) durchzuführen.

Prof. Adolf Krischanitz

PUNKT BERLIN

15.10.2007 - 15.02.2008

Für 6 Orte in Berlin werden 6 Gebäude mit 6 Programmen von 6 Gruppen entwickelt. Research für einen Site am Leipzigerplatz, an der Rosenthalerstrasse, in Schwanenwerder, am Hardenbergplatz, an der Friedrichstrasse und an den Yorckbrücken dient als Komponente für eine neue Strategie ein Projekt für diese Orten vorzuschlagen.

Berlin hat in den letzten hundert Jahren grosse Veränderungen erlebt.........Kunst und das gesellschaftliche Leben waren sehr wichtig für die Stadt während der verschiedenen Phasen.......Politik und Architektur waren eng miteinander verbunden......die Beziehung zwischen Ökonomie und Wachstum hängt auch mit den Grenzen der Stadt zusammen.........Bildung, Bevölkerungswachstum und Demographie dominieren die heutige Debatte........Berlin ist der Ort zwischen Ost und West, ein Knotenpunkt und eine Insel..........Berlin ist ein Ort vergleichbar mit einigen grossen Metropolen wie New York oder Hong Kong, die nicht durch einen engen kulturellen Kreis gekennzeichnet sind..........Oder ist Berlin ein Konglomerat von Dörfern, das seit langer Zeit als Freistaat für Weltbürger gilt?.........

Das Projekt untersucht nicht nur Architektur und Städtebau im klassischen Sinne, sondern versteht, dass Ökonomie, Kunst, Soziologie, Technik, Politik und Medien wichtige Disziplinen sind, um an der Entwicklung von Berlin zu arbeiten.

| Prof. Wiel Arets |

Stadtspiel RuhrCity (Praxisprojekt)

15.10.2007 - 15.02.2008

Um zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, muss sich das Ruhrgebiet neu formieren und definieren – darüber besteht kein Zweifel. Sinnvoll wäre es, die 53 Städte und Gemeinden, die heute noch drei verschiedenen Regierungsbezirken unterstehen, durch die RuhrCity zu ersetzen – auch darüber herrscht weitgehend Konsens. Wie diese RuhrCity aber tatsächlich aussehen, wie sie organisiert und verwaltet werden soll und wann der Transformationsprozess beginnen soll – darüber driften die Meinungen auseinander. Bis es soweit ist, begnügen sich die Kommunen damit, im Rahmen kultureller und sportlicher Großprojekte zu kooperieren und ansonsten rigoros ihre eigenen Interessen zu vertreten. Sie treten miteinander in Konkurrenz um die meisten Einwohner, die finanzstärksten Investoren, bessere Wirtschaftsförderung, die Kaufkraft der Bürger usw. Im Rahmen des Praxisprojektes entwickeln wir ein Strategiespiel, in dem wir die Debatte um die Transformation des Ruhrgebiets in eine RuhrCity abbilden und spielbar machen. Das Spiel wird als Instrument für das Stadtmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit konzipiert und ist als offizielles Begleitspiel zur Kulturhauptstadt „RUHR.2010“ gedacht. Es soll im Inneren dazu beitragen, eine gemeinsame RuhrCity-Identität zu formulieren und zu stärken und kann gleichzeitig einem externen Kulturhauptstadtpublikum als Informationsmaterial und Souvenir dienen, das mit dem Thema vertraut macht.

Turit Fröbe

| Prof. Dr. Michael Bollé |

Hybrid – doppelter Nutzen

15.10.2007 - 15.02.2008

„Die vorangestellte Bezeichnung Hybrid- betont ein aus unterschiedlichen Arten oder Prozessen zusammengesetztes Ganzes. Die Besonderheit liegt darin, dass die zusammengebrachten Elemente für sich schon Lösungen darstellen, durch das Zusammenbringen aber neue erwünschte Eigenschaften entstehen können.“ (wikipedia)

Ganz im Sinne der ursprünglichen Bedeutung des im Moment allgegenwärtigen Begriffes sind als erster Schritt Architekturbeispiele zu suchen und zu analysieren (vom Klappsofa bis zur Ponte Vecchio).

Jeder einzelne soll sein eigenes, spezifisches, architektonisches Thema finden und in einem weiteren Schritt diese Erkenntnisse mit dem konkreten Raumprogramm für einen „Kultur- Pavillon“ am Potsdamer Platz und am Alexander Platz überlagern.

Das Projekt „Kultur-Pavillon“ wurde von HEKTICKET an uns herangetragen und wird von vielen Bühnen der Stadt und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstützt. Eine Realisation des besten Entwurfes ist angedacht.

Gesucht ist ein „unscharfer“ architektonischer Raum, ein gleitender Übergang von einer Funktion zur anderen.

| Prof. Bettina Götz |

Stadtwohnen

15.10.2007 - 15.02.2008

Das Projekt untersucht räumliche Ausdrucksformen des Beziehungsgefüges zwischen Öffentlichkeit und Privatheit im Rahmen des verdichteten Wohnens im urbanen Raum. Anhand der Herausarbeitung von Differenzlinien und verhandelbaren Schnittstellen werden räumliche Dispositive entwickelt, als Beiträge zu einem aktualisiertem Diskurs des Stadtwohnraums.

Das Projekt findet im Wintersemester seinen Kontext und Ort an einem konkreten und überschaubaren urbanen Bauplatz in Berlin. Einleitend und begleitend werden Teilaspekte des Projektes in Form von kleinen Untersuchungen und methodisch fokussierten Anregungen betrachtet.

Die erarbeiteten Themen werden im Sommersemester nach einer einleitenden Studienreise in der vergleichenden Auseinandersetzung mit einer andersartigen urbanen Kultur weiterentwickelt.

Begleitend finden Vorträge von Gastreferenten und eine Filmreihe zum Thema statt.

Gastprof. Paul Grundei

Mustersiedlung – Siedlungsmuster

15.10.2007 - 15.02.2008

Die Siedlung als kollektive bauliche Äußerung findet sich in ihren ursprünglichen Formen bereits als Abdruck erster baulicher Zeugnisse und spiegelt neben dem Aspekt der simplen Errichtung von kontrolliertem Lebens- und Handlungsraum bereits eine höhere Form menschlichen Daseins und Soseins wieder. Diese höhere Form der Lebensabwicklung ist an architektonische, städtebauliche, wie auch außerhalb dieser Kerndisziplinen liegende Parameter gebunden, denen meist physikalische, metaphysische – bis religiös – konnotierte Kulturmuster zu Grunde liegen. Über diese spezifischen Kulturmuster hinweg gibt es wechselweise Übereinstimmungen, die in ein universell architektonisches Grundverständnis münden, das ein grenzüberschreitendes Lernen an verschiedenen Beispielen sinnvoll macht. Sowohl die Globalisierung als auch die weltweit wirksamen Umwelt- und Klimamiseren zwingen uns, die herkömmlichen regionalen Handlungsmuster zugunsten einer neuen umfassenderen Sicht aufzugeben.

Die Siedlung soll hier neu gedacht werden als sozialer, ökologischer, ökonomischer, autonomer und ästhetisch anspruchsvoller gesellschaftlicher Handlungsraum.

| Prof. Adolf Krischanitz |

SEHNSUCHT STADT – Visionen für die Stadt von Morgen

15.10.2007 - 15.02.2008

Basis des einsemestrigen Entwurfsprojektes ist der vom Städtebau Institut SI an der Universität Stuttgart ausgelobte Ideenwettbewerb " KLAUS-HUMPERT-PREIS für innovativen Städtebau SEHNSUCHT STADT - Visionen für die Stadt von Morgen, Stiftung „Preis für innovative studentische Projekte im Städtebau “.

Aus dem Auslobungstext:

Die empirische Realität gegenwärtiger Stadtplanung ist wie eine Wetterkarte mit Hoch- und Tiefdruckgebieten. In der Stadtentwicklung äußert sich die Wetterlage im gleichzeitigen Nebeneinander divergierender Szenarien. Wachstum und Schrumpfung; Verdichtung und Entdichtung; zentrifugale und zentripetale Siedlungsentwicklung; Massenarbeitslosigkeit und Mangel an Facharbeitskräften; Dynamik und Stillstand. In dieser Polarität entsteht die Stadt von Morgen.

Wenn wir heute über die Zukunft der Stadt nachdenken, so geschieht dies unter neuen Vorzeichen: Es gibt nicht mehr nur ein Leitbild. Wirtschaftliche Verhältnisse, regionale Rahmenbedingungen, differenzierte Lebensstile und Wohnmodelle der Bevölkerung werden sich in unterschiedlichen Stadtstrukturen abbilden. Das Thema „Sehnsucht Stadt“ konzentriert sich dabei nicht nur auf hoch urbane Räume sondern auch auf entdichtete und fragmentierte Räume. Das Bild von Stadt ist doppeldeutig, es gibt sowohl die romantische Gartenstadt als auch die urbane Etagenwohnung. Am besten beides zusammen! Der moderne Städter hat neben der coolen Loftwohnung in zentraler Stadtlage eben doch noch die Sommerfrische auf dem Land.

Der Wettbewerb will anregen, sich mit den Sehnsüchten nach städtischen Wohn- und Arbeitsformen kritisch vorausdenkend auseinanderzusetzen. In Analyse, Konzept und Entwurf soll herausgearbeitet werden, welche städtebaulichen Chancen neue Interpretationen und Wertungen sich in der Stadt von Morgen eröffnen. Die Teilnehmer können den Entwurfsort frei wählen.

Weitere Informationen:

Teilnahmeberechtigt sind Studierende aller deutschsprachigen Universitäten, Fachhochschulen und Akademien. Zugelassen sind Studien- und Diplomarbeiten, die im Sommersemester 2007 oder im Wintersemester 2007/2008 verfasst wurden. Gruppenarbeiten sind möglich.

Abgabetermin der Wettbewerbsbeiträge 03.03.2008.

| Hon. Prof. Juliane Zach |