Gartenkultur und Freiraumentwicklung | S 2010/11: Science City_Die unbedingte Universitaet (E)
Gastprof. Dr. phil. Gabriele Schultheiß
Entwurfsseminar
Lehrende
Prof. Dr. Gabriele Schultheiß
Lehrveranstaltung WS 2010/11
Science City: Die unbedingte Universität, 156. Schinkel Wettbewerb 2011

  Das Thema des diesjährigen Schinkelwettbewerbs, die Bewertung und Neuordnung des Campus von TU und UDK Berlin, ist für die Studierenden der UDK vermutlich ein in jeder Hinsicht naheliegendes Thema.
Die im Wettbewerb geforderte entwurfliche Qualifizierung des Hochschulcampus bezieht sich auf die städtebauliche, architektonische und landschaftsarchitektonische Entwicklung eines inneren räumlichen Zusammenhanges zwischen den unterschiedlichen universitären Standorten und auf die funktionale und räumliche Verknüpfung der neugeordneten inneren Strukturen mit den angrenzenden Stadtquartieren Charlottenburgs und im weiteren der City-West.

Da der TU/UDK Campus städtebaulich in der Tradition der Moderne steht, in der den Grün- und Freiflächen die Funktion zukommt, den räumlichen Zusammenhang der freigestellten Baukörper zu vermitteln, spielt gerade die Freiraumarchitektur eine prominente Rolle im Kontext seiner räumlichen Qualifizierung.

Thema und Aufgabenstellung dieses Schinkel Wettbewerbs zu Thema und Aufgabenstellung eines Hauptseminars unseres Fachgebiets zu machen, bietet Ihnen als Architekturstudenten, die auf diesem Campus zu Hause sind, die Gelegenheit, gleichsam erfahrungsgesättigt Ihre Ideen und Wünsche, diesen Ort und seine Lage in der Stadt betreffend, abweichend vom Üblichen unter freiraumsarchitektonischer Perspektive entwurflich zu artikulieren.

Es steht in Ihnen frei, ob Sie mit Ihrem Entwurf an dem Wettbewerb teilnehmen möchten oder nicht. Wir möchten dazu allerdings ausdrücklich ermuntern.
Auch diejenigen, die außerhalb des Verfahrens mit dem Entwurf ihren Hauptseminarschein erwerben wollen, müssen die im Wettbewerb geforderten Leistungen erbringen.
Zu den Zwischen- und Endpräsentationen sind Berliner Landschaftsarchitekten als Gäste eingeladen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Arbeitsgruppen beschränkt.